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Uster (awp) - Die Uster Technologies AG hat im ersten Halbjahr 2009 einen Gruppen-Umsatz von 62,4 (VJ 50,1) Mio CHF erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITA lag bei 15,9 (13,2) Mio CHF und auf Stufe EBIT bei 8,3 (5,5) Mio CHF, wie der Hersteller von Testinstrumenten für die Textilindustrie am Dienstag mitteilte. Der Reingewinn betrug 4,0 (0,8) Mio CHF. Die EBITA-Marge wurde mit 25,5 (26,3%) auf "hohem Niveau" gehalten.
Uster führt die Steigerung auf die wieder erwachte Investitionsbereitschaft der Textilproduzenten zurück, die neue Maschinen kauften. Die positive Entwicklung sei von der Garnproduktionsnachfrage ausgelöst worden, nachdem die Hersteller ihre Überbestände im Vorjahr abgebaut hatten. Ein weiterer wichtiger Faktor seien die besseren Rahmenbedingungen für Kredit- und Handelsfinanzierungen für die Kunden in allen wichtigen Märkten gewesen.
Mit dem vorgelegten Ergebnis hat das Unternehmen die Schätzungen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 59,7 Mio, für den EBIT bei 7,0 Mio und für den Reingewinn bei 3,0 Mio CHF.
Uster geht von einer fortgesetzte Verbesserung des Marktumfeldes aus. Dieses werde von starker Nachfrage der asiatischen Märkte, insbesondere China und Indien, angetrieben. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet die Geschäftsleitung mit einem Bruttoumsatz in der Grössenordnung von 125 Mio bis 130 Mio CHF und einer EBITA-Marge, die weiterhin um 25% liegt.
Zukünftiges Wachstum erwartet das Unternehmen insbesondere vom verstärkten Fokus auf Qualität und der zunehmenden Automatisation in den Schwellenländern. Mittelfristig gibt sich die Geschäftsleitung zuversichtlich, die Aktivitäten weiter auszubauen und das Unternehmen zum Umsatzniveau vor der Krise zurückführen zu können.
ps/uh

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