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PARIS (awp international) - Fast neun Jahre nach seinem Sturz als Chef des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal ist der französische Topmanager Jean-Marie Messier zu einer Haftstrafe von drei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss der 54-Jährige eine Geldstrafe von 150.000 Euro zahlen.
Die Richter befanden Messier am Freitag in den Anklagepunkten Veruntreuung von Gesellschaftsvermögen und gezielte Fehlinformation der Märkte für schuldig. Von der Anklage der Manipulation der Aktienkurse von Vivendi Universal sprachen sie den früheren Börsenliebling hingegen frei. Messiers Anwalt Pascal Wilhelm kündigte umgehend an, in Berufung gehen zu wollen. Mehrere Mitangeklagte wurden ebenfalls verurteilt.
Der Franzose war um die Jahrtausendwende herum in der Börsenszene als Visionär gefeiert worden, weil er den Wasserversorger Compagnie Générale des Eaux mit Zukäufen wie dem TV-Konzern Canal+ und den Universal Filmstudios zu einem weltweit führenden Medienkonzern entwickelt und sich im Telefongeschäft engagiert hatte.
Nach einem Rekordverlust von 13,6 Milliarden Euro im Jahr 2001 hatte Messier 2002 den völlig überschuldeten Konzern verlassen. Erst nach heftigen Protesten verzichtete er auf eine Abfindung von 20,5 Millionen Euro. Seit 2003 leitet Messier eine eigene Beratungsfirma in New York./htk/aha/DP/stb

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