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(Durchgehend ergänzt u.a. um Details zu den Sparten)
Zürich (awp) - Die Bank Vontobel hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Gewinn gesteigert. Zu dieser Entwicklung habe insbesondere das private Banking und das Asset Management beigetragen, wie Vontobel am Mittwochmorgen mitteilte.
Unter dem Strich konnte die Zürcher Bankengruppe den Gewinn nach Minderheiten um 6% auf 147,8 Mio CHF steigern. Vor diesem Hintergrund will das Institut seinen Aktionären eine unveränderte Dividende von 1,40 CHF ausschütten.
Deutlich angezogen hat im Jahresvergleich auch der Neugeldzufluss. Dieser summierte sich 2010 auf 5,5 Mrd CHF, nach 2,1 Mrd im Jahr 2009. Hiervon stammten 1,5 Mrd CHF von Privatkunden. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Stichtag auf 78,6 Mrd CHF, nach 75,9 Mrd CHF per Jahresmitte bzw. 75,2 Mrd CHF per Ende 2009.
Der Betriebsertrag für die Berichtsperiode stieg um 6% auf 830,2 Mio CHF. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte das Unternehmen den Erfolg um 14% auf 478,2 Mio CHF steigern. Dazu habe die höhere Vermögensbasis aber auch eine ansprechende Anlageperformance beigetragen, hiess es. Das Handelsgeschäft sank dagegen mit 273,9 (298,0) Mio CHF unter den Vorjahreswert.
Der Geschäftsaufwand inklusive Abschreibungen und Wertberichtigungen stieg um 4% auf 657,1 Mio CHF . Daraus errechnet sich eine Cost/Income-Ratio von 78,3 (VJ 79,1)%. Dies liegt allerdings noch immer über dem mittelfristigen Zielband von 68% bis 75%, wie die Bank in der Mitteilung einräumt.
Mit den ausgewiesenen Zahlen liegt die Bank beim Reingewinn und Betriebsbetrag leicht unter, beim Neugeldzufluss und den verwalteten Vermögen aber über den Erwartungen des Marktes.
Weiterhin robust präsentiere sich die Eigenmittelausstattung mit 1,5 Mrd CHF und einer Tier-1 Ratio von 21,8%, nach 20,9% per Ende 2009. Damit liege die Kapitalquote weit über den aktuellen und künftigen regulatorischen Anforderungen, heisst es weiter. Die Eingenkapitalrendite belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 9,8%.
Im Private Banking konnte die Vontobel-Gruppe den Netto-Neugeldzufluss gegenüber 2009 auf 1,2 Mrd CHF verdreifachen. Allerdings habe sich im zweiten Halbjahr der Vermögenszufluss verlangsamt. Vollständig integriert wurde die Commerzbank (Schweiz). Zudem verstärkte die Bank die Präsenz in der Schweizer mit neuen Standorten in Basel und Bern sowie mit der Vontobel Swiss Wealth Advisors. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich um 129% auf 21,2 Mio CHF.
Auch im Asset Management konnten die Kunden- und Fondsvermögen per Ende 2010 um 10% auf 42,5 Mrd CHF gesteigert werden. Die Bank erklärt dies mit dem international breit abgestützten Neugeldzufluss von netto 3,7 Mrd CHF. Dem standen allerdings negative Währungseffekte gegenüber. Im Mandatsgeschäft wurden Netto-Neugeldzuflüsse von 2,8 Mrd CHF erzielt, die Anlagefonds verbuchten Zuflüsse von 0,9 Mrd CHF. Insgesamt stieg der Betriebsertrag um 21% auf 214,3 Mio CHF, der Aufwand nahm nur unterproportional um 12% auf 163,7 Mio CHF zu, sodass unterm Strich ein um 61% höherer Gewinn vor Steuern von 50,6 Mio CHF stehe.
Im Investmentbanking ging hingegen der Ertrag aufgrund des hohen Wettbewerbs und der zurückhaltenden Kundenaktivität um 11% auf 331,7 Mio CHF zurück. Der Gewinn vor Steuern fiel um 21% auf 115,5 Mio CHF. Die Kundenvermögen konnten allerdings um 6% auf 8,2 Mrd CHF gesteigert werden, dies dank Netto-Neugeldzuflüssen von 0,6 Mrd CHF.
Bedeckt hielt sich die Bankengruppe mit Blick auf das laufende Jahr und gab keine konkrete Prognose ab. Wie die Gruppe schreibt, befindet sich die Finanzindustrie in einem Umbruch, dessen Auswirkungen noch nicht in ihrem ganzen Ausmass abzusehen seien. In einer Telefonkonferenz bestätigte Vontobel seine Finanzziele für 2012.
Neben der Zahlenvorlage gab es noch eine personelle Veränderung im Verwaltungsrat. Urs Widmer scheidet als VR-Präsident altersbedingt aus, als Nachfolger wird Verwaltungsrat Herbert Scheidt vorgeschlagen.
pf/dm

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