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WERDOHL (awp international) - Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh zieht aus den bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Libyen seine Konsequenzen und hat am Mittwoch die Lieferung von Schienenbefestigungen und Weichen für den Neubau der Strecke zwischen Ras Adjer und Sirt vorläufig eingestellt. Vossloh komme damit einer Aufforderung der China Civil Engineering Construction Corporation, dem chinesischen Generalunternehmer für das Bahnprojekt in Libyen, vom 22. Februar 2011 nach, teilte Vossloh am Mittwoch in Werdohl mit. Die Dauer der Lieferunterbrechung lässt sich für die Sauerländer aktuell nicht absehen.
Für das laufende Jahr plante Vossloh bislang Umsätze in Libyen in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Einen Einfluss auf die Prognose dürfte die Lieferunterbrechung nicht haben. Selbst wenn eine Wiederaufnahme der Lieferungen in diesen Geschäftsjahr nicht mehr möglich sein sollte, gehe der Vorstand aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in anderen Regionen derzeit davon aus, den für 2011 geplanten Konzernumsatz in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro und ein Konzern-EBIT von mehr als 160 Millionen Euro gleichwohl erreichen zu können, hiess es weiter in der Mitteilung. Im Jahr 2010 hatte Vossloh den Zuschlag für zwei Grossaufträge in Libyen im Gesamtwert von 115 Millionen Euro erhalten./stb/chs

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