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Zürich (awp) - Die VZ Holding zeigt sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. Sie hat im eigenen Urteil trotz einem schwierigen Umfeld ein "gutes" Ergebnis erzielt. So stiegen die Erträge fast doppelt so stark wie die Kosten, womit der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr um über einen Drittel anwuchs. Auch für das laufende Jahr gibt sich die Bank zuversichtlich.
Vom besseren Ergebnis sollen auch die Aktionäre profitieren, weshalb der Verwaltungsrat eine Dividendenerhöhung auf 2,30 (VJ: 1,70) CHF pro Aktie vorschlägt, wie der Finanzdienstleister am Dienstag mitteilte.
Weiterhin erfreulich hat sich gemäss VZ-Gruppe im vergangenen Jahr die Beratung von Privatkunden entwickelt. Die Anzahl der Beratungsprojekte habe gegenüber dem Vorjahr um 17,3% zugenommen, womit sich die Kundenbasis weiter verbreitert habe, schreibt die Gruppe in ihrem Geschäftsbericht für 2010.
Zudem hat sich der Neugeldzufluss gegenüber dem Vorjahr beschleunigt. Netto flossen der Gruppe im vergangenen Jahr Gelder von 1,2 Mrd CHF nach 0,9 Mrd CHF 2009 zu. Damit stiegen die verwalteten Kundengelder per Ende Jahr trotz Buchverlusten auf Anlagen in Fremdwährungen auf 7,8 Mrd nach 6,7 Mrd CHF per Ende 2009.
Der Betriebsertrag kletterte im vergangenen Jahr um knapp 21% auf 132,9 Mio CHF. Hauptertragspfeiler ist mit einem Anteil von 91% (89%) an den Erträgen weiterhin das Segment Privatkunden. Von 11 auf 9% geschmolzen schmolz hingegen der Anteil an den Erträgen, die im Segment Firmenkunden erarbeitet wurden. Hier wirke der Konjunktureinbruch noch nach, so dass sich das Segment kaum entwickelt habe, so die VZ-Gruppe.
Die Kosten stiegen im Vergleich zu den Erträgen auf adjustierter Basis mit knapp 11% auf 69,1 Mio CHF deutlich weniger stark. Dabei stiegen die Personalkosten vor dem Hintergrund der erhöhten Mitarbeiterzahl auf 51,6 Mio CHF (+12%) und der übrige Betriebsaufwand auf 17,6 Mio CHF (+9%).
Damit resultierte ein Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 63,7 Mio CHF (+34%) und ein Reingewinn von 49,3 Mio CHF (+34%). Die EBITDA-Marge verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr auf 48,0% nach 43,3%. Langfristig peilt der Finanzdienstleister hier eine Marge von 45% an.
Weiterhin robust präsentiert sich die Bilanz. So beträgt der Anteil der Eigenmittel an der Bilanzsumme 20% und gemessen an den risikogewichteten Aktiven liegt die Kernkapitalquote (Biz Tier 1) bei 25,4%.
Für das laufende Jahr zeigt sich die Gruppe zuversichtlich und rechnet 2011 mit einem Ertragswachstum von 15 bis 20%. Die Kosten sollten gemäss Mitteilung weniger stark steigen, weshalb der Gewinn "noch etwas stärker wachsen" dürfte, heisst es. Um weiter zu wachsen, will der Finanzdienstleister zudem im laufenden Jahr 60 bis 80 neue Stellen schaffen.
Mit dem ausgewiesenen Zahlenkranz hat die Gruppe die Erwartungen der Marktbeobachter fast punktgenau getroffen.
pf/uh

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