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Zürich (awp) - Die VZ Gruppe ist im vergangenen Jahr wieder stärker gewachsen und hat einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. So stiegen die Erträge 2010 fast doppelt so stark wie die Kosten, womit die Gruppe unter dem Strich im Vorjahresvergleich über einen Drittel mehr verdiente. Auch für das laufende Jahr gibt sich der Finanzdienstleister zuversichtlich und stellt ein Ertragswachstum von 15 bis 20% in Aussicht.
Mit dem Resultat für das Geschäftsjahr 2010 zeigte sich das Management zufrieden. Angesichts des schwierigen Umfelds habe die Gruppe ein "gutes" Ergebnis erzielt, teilte der Konzern am Dienstag mit. Vor diesem Hintergrund soll die Dividende für das abgeschlossene Geschäftsjahr auf 2,30 CHF nach 1,70 CHF im Vorjahr erhöht werden.
KAPAZITÄTEN UND FILIALNETZ SOLLEN WEITER AUSGEBAUT WERDEN
Um auch im laufenden Jahr auf Wachstumskurs zu bleiben, will VZ die Beraterkapazitäten weiter ausbauen. So soll die Anzahl der Berater 2011 auf durchschnittlich 70 von heute 60 Vollzeitstellen aufgestockt werden, bis 2012 sollen es dann 80 bis 85 sein.
Ziel sei es zudem, dass jeder Berater jährlich Neugelder zwischen 17 und 20 Mio CHF generiert, erklärte Matthias Reinhart, Präsident des Verwaltungsrates und Vorsitzender der Geschäftsleitung, an einer Telefonkonferenz. Im vergangenen Jahr lag diese Kennzahl bei knapp 20 Mio CHF, womit sich der Neugeldzufluss auf insgesamt 1,2 Mrd CHF summierte.
Ausbauen will die Gruppe im laufenden Jahr auch ihr Filialnetz. Während die Filialen in Düsseldorf und Horgen bereits eröffnet wurden, sollen die Standorte Solothurn und Meilen im zweiten Halbjahr folgen, erklärte Reinhart.
Nicht ausschliessen will Reinhart weiterhin kleinere Akquisitionen. Im Fokus stünden dabei vor allem Märkte nördlich der Alpen wie etwa die Niederlande. Bisher habe die Gruppe aber nichts passendes gefunden, zudem gelte es die Risiken im Auge zu behalten.
STARKES PRIVATKUNDEN-GESCHÄFT TREIBT GEWINN
Auf operativer Ebene hat sich vor allem das Geschäft mit den Privatkunden erfreulich entwickelt. Die Sparte verzeichnete nicht nur einen Anstieg der Beratungsprojekte um 17,3% gegenüber dem Vorjahr, sondern durfte im Verwaltungsgeschäft auch 1'811 neue Kunden begrüssen.
Analog dazu hat sich der Neugeldzufluss mit 1,2 Mrd CHF gegenüber dem Vorjahr (0,9 Mrd) beschleunigt. Vor diesem Hintergrund stiegen die verwalteten Kundengelder per Ende 2010 trotz starkem Franken auf 7,8 Mrd CHF nach 6,7 Mrd CHF per Ende 2009 und die Erträge kletterten im Jahresvergleich um 23%.
Weniger gut lief es im Bereich Firmenkunden. Gemäss VZ-Management wirkte hier noch der Konjunktureinbruch nach, so dass das Segment lediglich um 3,3% wuchs. Es sei aber eine gewisse Bodenbildung zu beobachten und daher bereits im laufenden Jahr eine Trendwende möglich, zeigte sich Reinhart optimistisch. So rechnet er 2011 mit einem Ertragswachstum von 10%. Fokussieren will er zudem auf die Profitabilität, nachdem die Kosten 2010 schneller wuchsen als die Erträge.
Da aber 91% der Erträge auf das Geschäft mit Privatkunden entfallen, kletterte der Betriebsertrag im vergangenen Jahr trotz dem schwachen Wachstum im Firmenkunden-Geschäft um insgesamt 21% auf 132,9 Mio CHF. Nur halb so stark stiegen die Kosten, die mit 69,1 Mio CHF zu Buche schlugen.
Damit resultierte ein Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 63,7 Mio CHF (+34%) und ein Reingewinn von 49,3 Mio CHF (+34%).
AKTIEN ZIEHEN NACH ZAHLEN AN
Die Zahlen des Finanzdienstleisters wurden vom Markt freundlich aufgenommen. So gewinnen die Papiere am Dienstag bis gegen 13.20 Uhr gut 0,8% auf 121 CHF. Damit schneidet der Finanzdienstleister etwas besser ab als der Gesamtmarkt, der mit 0,39% im Plus notiert. Die Analysten bezeichnen den Ergebnisausweis mehrheitlich als solide. Grosse Überraschungen seien aber ausgeblieben und die Zahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, so der Tenor der Experten.
pf/uh

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