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MÜNCHEN (awp international) - Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern Wacker Chemie sieht sich weiter auf Erholungskurs und will beim Umsatz wieder zulegen. Auch unter dem Strich soll sich der Trend umkehren, die Münchener rechnen wieder mit positiven Zahlen. Das Jahr 2009 war für Wacker neben der Krise auch ein durch den Konzernumbau geprägtes Verlustjahr.
Für das laufende Jahr werde bei Anhalten des konjunkturellen Aufwärtstrends mit einem Konzernumsatz von mehr als vier Milliarden Euro gerechnet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Wie bereits bekannt, sank der Umsatz im abgelaufenen Jahr auf 3,72 Milliarden Euro (VJ 4,3). Unter dem Strich rutschte Wacker ins Minus und verbuchte nach einem Gewinn von 438,3 Millionen Euro einen Verlust von 74,5 Millionen. Belastet hatten dabei der Ausstieg aus dem Solar-Gemeinschaftsunternehmen mit der Mainzer Schott, Abschreibungen wegen der Bündelung von Produktionsstädten und Abfindungen. Für das laufende Jahr soll der Jahresüberschuss nun "deutlich positiv ausfallen". Die Dividende für 2009 soll um ein Drittel auf 1,20 Euro gekürzt werden.
In den ersten zwei Monaten des Geschäftsjahres 2010 nahmen den Angaben zufolge die Absatzmengen in allen Geschäftsbereichen weiter zu. "Der Konzernumsatz im Januar und Februar 2010 liegt sowohl über dem Vorjahreswert als auch über dem Monatsdurchschnitt des 4. Quartals 2009", hiess es in der Pressemitteilung. Die finanzielle Verfassung des Konzerns sei nach wie vor ausgesprochen gut und die weltweiten Trends, die die Nachfrage nach Wacker-Produkten treiben, seien intakt. "Dies alles sind wesentliche Voraussetzungen, um in diesem Jahr Umsatz und Ertrag deutlich zu steigern." Ende Januar hatte sich der Konzern bei Vorlage der Eckdaten für 2010 bereits verhalten optimistisch gezeigt.
Der Markt für Halbleiter werde im Jahr 2010 seine Erholung fortsetzen, mit positiven Effekten auf die Kapazitätsauslastung und voraussichtlich auch auf die Preise, hiess es weiter. Wacker will hier die Produktivität steigern und weiter die Kosten senken.
Händler bewerteten den Ausblick als vorsichtig, allerdings hatten einige Marktteilnehmer mit einer noch deutlicheren Kürzung der Dividende gerechnet. Die Aktie war vorbörslich praktisch unverändert./sk/jha/tw

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