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Schwerzenbach (awp) - Walter Meier hat im Geschäftsjahr 2010 etwas weniger umgesetzt, die Gewinnziffern dagegen deutlich verbessert. Entsprechend wird auch beantragt, die Dividende klar zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet das Unternehmen eine gehaltene bis leicht bessere Entwicklung der Verkäufe.
Walter Meier verzeichnete ein Umsatzminus von 2,1% auf 645,4 Mio CHF. Währungsbereinigt ergab sich hingegen ein organisches Plus von 5,3%. Der EBIT erhöhte sich um 64% auf 51,1 Mio CHF und die EBIT-Marge auf 7,9 (4,7)%, wie das in der Klima- und Fertigungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Der Reingewinn verdoppelte sich fast auf 41,2 (VJ 22,2) Mio CHF, obwohl sich die Kursentwicklung des Schweizer Frankens im Finanzergebnis "ausserordentlich negativ" niedergeschlagen habe. Dieser Effekt sei aber mit dem Steueraufwand durch die Aktivierung eines Teils der Verlustvorträge in den USA weitgehend ausgeglichen worden. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Banken Vontobel und ZKB klar übertroffen.
Die Dividende soll auf 12,50 CHF je Namenaktie A erhöht werden, nach 7 CHF im Vorjahr. Die Ausschüttung für die Namenaktie B wird auf 2,50 (1,40) CHF beantragt. Davon sollen 2,50 CHF je A-Aktie und 0,50 CHF je B-Aktie als Nennwertreduktion ausbezahlt werden.
Nach dem deutlichen Umsatzeinbruch im Jahr 2009 sei in den meisten Geschäftseinheiten wieder ein moderates Wachstum erzielt worden, heisst es. Organisch gewachsen sei insbesondere die Fertigungstechnik, welche auch am meisten von der Krise betroffen gewesen sei. Dank der erfolgreich umgesetzten Fokussierung auf die Kerngeschäfte, dank der Wirtschaftserholung und dank der für uns günstigen Währungsentwicklungen sei im zweiten Halbjahr ein "nahezu perfektes" Resultat erzielt worden, wird Konzernchef Silvan G.-R. Meier in der Mitteilung zitiert.
Im grösseren Segment Klimatechnik ergab sich ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum von 2,6% auf 430,5 Mio CHF bei einer auf 8,9% leicht verbesserten EBIT-Marge. Weiterhin hätten sich der Heimmarkt Schweiz sowie das globale Befeuchtungsgeschäft sehr robust gezeigt, während auch im deutschen Markt deutliche Zuwächse erzielt worden seien. Das Segment habe von der starken Heimwährung profitiert, da so die Einmalkosten für die Restrukturierung in Frankreich von 2,8 Mio CHF kompensiert worden seien.
Der Bereich Fertigungstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum von 11,1% auf 214,9 Mio CHF, die EBIT-Marge kletterte auf 7,3%, nach minus 1% im Vorjahr. Neben dem deutlichen Wachstum in Nordamerika habe sich im zweiten Semester auch das Geschäft mit Fertigungslösungen für die automatisierte Metallbearbeitung im Schweizer Markt erholt.
Für das Gesamtjahr 2011 stellt Walter Meier eine "stabile bis leicht bessere Umsatzentwicklung" in Aussicht, wobei diese in den verschiedenen Märkten unterschiedlich sein könne. Dies unter der Voraussetzung, dass die Weltwirtschaft nicht mit einer neuen Krise konfrontiert wird. Bei "einigermassen stabiler Konjunktur" seien für 2011 keine substantiellen Veränderungen zum Vorjahr zu erwarten. Für die Klimatechnik sieht Walter Meier eine Baukonjunktur in der Schweiz, welche das "erfreuliche Niveau" der Vorjahre halten könne, in der Fertigungstechnik wird mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung in den USA gerechnet.
Weiter wird mitgeteilt, dass sich die Verwaltungsräte Reto Meier, Kurt Schiltknecht und Heinz Roth der Generalversammlung vom 15. März für eine Wiederwahl zu Verfügung stellen. Ausserdem ist die Leitung des Konzernbereichs Tools, welche vorübergehend dem CFO unterstellt war, gegen Ende 2010 mit Mark Lang neu besetzt worden.
cf/ra

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