Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

ESSEN/DÜSSELDORF (awp international) - Die WAZ-Gruppe will ihr Zeitungsgeschäft auf dem Balkan verkaufen. Konzernchef Bodo Hombach will aus Medienbeteiligungen in Südosteuropa aussteigen, wenn die Angebote von Interessenten stimmen. "Wir können, aber müssen nicht verkaufen. Diese Freiheit führt dazu, dass wir es dann tun, wenn es profitabel ist", sagte Hombach dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Noch in diesem Jahr sollen möglichst die Beteiligungen in Serbien und Rumänien verkauft werden. In Rumänien habe der bisherige Partner
angeboten, die Anteile zu übernehmen, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur dpa. Bislang ist die WAZ mit eigenen Zeitungen in Serbien, Kroatien, Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und Ungarn präsent.
Die Situation in Serbien, wo die WAZ den Ausstieg definitiv beschlossen habe, habe mit der Tatsache, das gesamte Südosteuropa- Engagement auf den Prüfstand zu stellen, nichts zu tun, sagte Hombach.
In Serbien streitet die WAZ Gruppe seit Monaten um ihre Beteiligungen. Für die WAZ sei kein Platz in Serbien, sagte der serbische Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic zuletzt der Boulevardzeitung "Novosti", ausgerechnet ein Blatt des Essener Zeitungsverlages. Der Konflikt entzündete sich am bislang gescheiterten Kauf der populären Zeitung "Novosti", der laut WAZ vom engen Geflechten zwischen Politik und Oligarchen verhindert wurde.
Vor Verkäufen muss die WAZ Gruppe noch mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Gespräche führen, die mit zehn Prozent an der Ost-Holding der WAZ Gruppe beteiligt ist. "Die Länder der Region sind sehr unterschiedlich, man kann die Situation keineswegs über einen Kamm scheren", sagte Hombach. Im Onlinegeschäft könne die Strategie aber anders aussehen. Dort könnten zusätzliche Engagements möglich sein./wd/DP/nl

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???