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(Wiederholung vom Freitagabend)
Zürich (awp) - Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) in der Schweiz könnte im kommenden Jahr zweistellig wachsen. "Manche Verkäufer rechnen mit dramatisch guten zweistelligen Zuwachsraten. Für die Kostenplanung jedoch setzen wir eine knapp zweistellige Zahl ein und hoffen, so auf der sicheren Seite zu sein", sagte Verbandspräsident Johann Schneider-Ammann in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Ausgabe 28.09.).
Im Sektor werde nur noch äusserst selten von der Möglichkeit eines Rückfalls in die Rezession gesprochen. "Von einem Boom, wie wir ihn vor wenigen Jahren erlebten, kann jedoch nicht die Rede sein. Wir sind alle ganz zufrieden, Wachstum zu sehen - und das erst noch inflationsfrei. Das hilft den Unternehmen, Margen zu erwirtschaften und damit die Voraussetzung für Investitionen zu schaffen. Das ist langfristig gut für den Arbeitsmarkt", so Schneider Ammann.
Hinsichtlich der Frankenstärke meinte der Verbandspräsident. "Vorausgesetzt, alle anderen Faktoren bleiben unverändert, frisst allein der Kursverlust von 1,50 auf 1,30 CHF die Marge zur Hälfte weg. Wir müssen dagegenhalten mit Massnahmen wie dem Einkauf von Vorprodukten im Euroraum, allenfalls der Produktionsverlagerung dorthin sowie der verstärkten Ausrichtung auf Schwellenmärkte, was jedoch erst mittelfristig wirkt." Mit halber Marge lasse sich nur halb so viel wie zuvor investieren und für Innovation aufwenden, mit entsprechenden Folgen für das Produktsortiment und letztlich die Unternehmen selbst.
Neben dem Familienunternehmen Ammann Group pflegt Schneider-Ammann respektive seine Familie Engagements in Mikron, Swatch Group und Implenia. Auf die Frage, was vorgesehen sei für den Fall einer Wahl in die Regierung, meinte er: "Bei Implenia sind wir Aktionär, bei Swatch Group sind wir Mitaktionär des Hayek- Pools, und ich bin Mitglied des Verwaltungsrats, also sofort ersetzbar. Bei Mikron bin ich Verwaltungsratspräsident, die Lösung wäre somit etwas anspruchsvoller. Eine Stellvertreterregelung besteht jedoch ohnehin. Die Familie Ammann bliebe auf jeden Fall Hauptaktionärin von Mikron. Das Unternehmen ist bestens finanziert und im Aufstieg begriffen. Aus der schweizerischen Technologieplattform Mikron lässt sich etwas machen. Dieser Weg wird so oder so weiter beschritten."
ps

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