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DÜSSELDORF (awp international) - Über den geplanten Verkauf der Immobilientochter der WestLB ist entgegen Presseberichten noch keine Entscheidung gefallen. Der Vorstand der Bank prüfe derzeit die eingegangenen Angebote für die Westdeutsche Immobilienbank (Westimmo) und werde in den nächsten Wochen eine Empfehlung an den Aufsichtsrat geben, sagte ein Sprecher am Freitag auf Anfrage. Noch im August soll eine Entscheidung fallen. Dem Vorstand liegen nach dpa-Informationen drei Angebote vor: Dabei handelt es ich um den strategischen Investor Aareal Bank Bank sowie die beiden Finanzinvestoren Terra Firma und Apollo.
Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet (Freitagsausgabe), dass der Verkaufsprozess für die Westimmo gestoppt worden sei. Die verbindlichen Gebote würden alle deutlich unter dem Buchwert von geschätzt 650 Millionen bis 700 Millionen Euro liegen. Die Veräusserung sei deshalb für unbestimmte Zeit eingefroren worden, schrieb das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise. Dabei wurde nicht ausgeschlossen, dass es bis zum Jahresende noch einen neuen Anlauf geben wird, die Westimmo abzugeben. Sonst werde die Tochter gemeinsam mit dem Mutterkonzern zum Verkauf gestellt.
Die WestLB, die dem Land Nordrhein-Westfalen und zwei regionalen Sparkassenverbänden gehört, war durch die Finanzkrise und fehlgeschlagene Spekulationen in eine Schieflage geraten und musste von ihren Eigentümern mit milliardenschweren Garantien gestützt werden. Zuletzt gab der Bund eine extra Kapitalspritze. Für diese Beihilfen verlangen die Brüsseler Wettbewerbshüter strenge Auflagen, darunter Standortschliessungen, den Verkauf von Beteiligungen und einen Eigentümerwechsel bei der WestLB./ls/DP/zb

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