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Wie geht es weiter am Gotthard?

In den nächsten Tagen werden an den neuralgischen Punkten beidseits der Alpen Wechseltafeln mit den Wartezeiten am Gotthard installiert, sagt Vizedirektor Willy Burgunder vom Bundesamt für Strassen (ASTRA. Das ASTRA erhofft sich davon ein Ausweichen des Schwerverkehrs auf die Alpenrouten im Wallis oder in Graubünden. Ab Mitte Januar rechnen die Behörden mit einer weiteren Zunahme des Lastwagenverkehrs. Falls diese Massnahme nicht greifen würde, soll das Zollpersonal ab Mitte Februar die Chauffeure anweisen können, die Schweiz nicht im Tessin zu verlassen, wenn die Stauräume in der Innerschweiz voll sind. Camioneure, die sich nicht daran halten, werden gebüsst. Unterdessen sucht das ASTRA weitere vorgelagerte Stauräume. Zu diesem Zweck traf sich Burgunder am Freitagnachmittag mit dem Chef der Tessiner Verkehrspolizei. Laut Burgunder hat der Kanton Uri zudem einen Planungsauftrag für einen Warteraum ausserhalb der A2 erhalten. Es sei denkbar, dass der Tunnel während der Installation der Lüftungsklappen erst ab 22 Uhr gesperrt würde, sagte Burgunder. Er wollte sich nicht darauf festlegen, wie lange der Einbahnverkehr im Gotthard aufrecht erhalten werde. Mit weiteren Optimierungen will das UVEK die anvisierten 3'500 Lastwagen pro Tag durch den Tunnel schleusen. Die bisher erreichten rund 2'600 LKWs pro Tag seien zu wenig.

Dieser Inhalt wurde am 11. Januar 2002 - 18:12 publiziert

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