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FRANKFURT (awp international) ? Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf will seinem Geschäft im Umgang mit Bargeld einen Schub geben und arbeitet dazu mit dem Münchner Technologiekonzern Giesecke & Devrient zusammen. Teil der Zusammenarbeit ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen CI Tech Components AG, dass beide Unternehmen bis Ende März in der Schweiz gründen wollen. In dem Joint-Venture, an dem die Partner jeweils die Hälfte halten, sollen Sensoren und Module zur Prüfung und Verarbeitung von Banknoten weiterentwickelt und vermarktet werden, wie beide Unternehmen gemeinsam am Donnerstag in Frankfurt mitteilten.
CI Tech soll vom Start weg einen Marktanteil von zehn Prozent haben und rund 160 Mitarbeiter beschäftigen. Der Markt für Sensoren und Module, die Banknoten prüfen, hatte laut den beiden Unternehmen im vergangenen Jahr ein Volumen von 650 Millionen US-Dollar. Bis 2015 sei ein Wachstum auf 1 Milliarde Dollar zu erwarten. Der Marktanteil des Joint-Ventures soll sich bis dahin auf mehr als 20 Prozent verdoppeln.
Beide Partner wollen zudem ihre Kompetenzen bei der Automatisierung des Bargeldkreislaufs bündeln und enger bei der Standardisierung der Systeme und Prozesse zusammenarbeiten. Dabei soll ein offener Standard geschaffen werden, der auch für Wettbewerber interessant sein soll.
Dreh- und Angelpunkt ist die intelligente Geldkassette, die Wincor vor einem Jahr vorgestellt hatte. Sie erfasst immer wie viel Geld aktuell in ihr steckt und prüft die Noten auf Echtheit. Zudem kann ihre Position stets erfasst werden. Damit soll aufwändiges und häufiges Zählen der Geldbestände vermieden werden. Laut Wincor Nixdorf beträgt das Einsparpotenzial für die Kunden mindestens 20 Prozent. Zwar werden elektronische Bezahlformen wie EC- und Kreditkarten immer beliebter, aber weltweit werden 90 Prozent aller Einkäufe immer noch mit Bargeld erledigt. Die Kosten für die Bargeldbearbeitung belaufen sich weltweit auf rund 300 Milliarden Euro./stb/wiz

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