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STUTTGART (awp international) - Der Konsumgüterhersteller WMF setzt auf die USA und China als Wachstumsmotoren. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Geislingen will auch im laufenden Jahr sein Ziel von mindestens fünf Prozent mehr Umsatz erreichen. Auf dem amerikanischen Markt gehe es insbesondere um Kaffeemaschinen, bei den Chinesen um Töpfe, Messer und anderes Besteck, sagte Vorstandschef Thorsten Klapproth am Mittwoch in Stuttgart.
Der Auslandsanteil am Umsatz liege mittlerweile bei 45 Prozent "Dieses überproportionale Wachstum im Ausland wollen wir künftig noch stärker forcieren", erklärte Klapproth. Im benachbarten Ausland liegt allerdings auch noch ein Problemfall der Gruppe mit ihren weltweit elf Marken. Der Vorstandschef ist nicht zufrieden mit der 2010 erworbenen niederländischen Tochter Princess. Deren Erlöse seien mit 58,2 Millionen Euro hinter den Erwartungen zurückgeblieben. "Die Umsätze werden steigen, das hat das erste Quartal dieses Jahres gezeigt", erläuterte der Vorstandschef, ohne Zahlen zu nennen.
Neben Princess als Hersteller von günstigeren Elektrokleingeräten haben die Geislinger auch mit der im gleichen Geschäftsfeld aktiven Tochter Petra-Electric Schwierigkeiten - deren Erlöse lagen mit 28,6 Millionen Euro um acht Prozent unter dem Vorjahr. Ende August soll eine Fertigung der Tochter im bayerischen Burgau geschlossen werden. Glänzen können hingegen die Tochtergesellschaften wie Schaerer für grosse Kaffeemaschinen, die etwa in Hotels und Restaurants eingesetzt werden.
Insgesamt erzielte die WMF Group 2010 ein Umsatzplus von 13 Prozent auf rund 902 Millionen Euro. Auch ohne den Zukauf von Princess betrug das Plus noch mehr als 5 Prozent. Beim operativen Ergebnis (Ebit) ging es um 40 Prozent auf 58,4 Millionen Euro nach oben. Der Reingewinn stieg unter dem Strich von 25,9 auf 38,7 Millionen Euro. Für die Aktionäre soll die Dividende von 1,20 Euro je Aktie auf 1,30 Euro steigen.
Im laufenden Jahr soll die WMF Group dann weiter auf schätzungsweise rund 950 Millionen Euro Umsatz wachsen. 2012 soll die Milliardenmarke geknackt werden. Mit 6005 Mitarbeitern beschäftigte WMF zum Jahresende 132 mehr als im Vorjahr./wag/DP/he

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