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ZUG (awp international) - Das verheerende Hochwasser in Australien hat bereits Ende 2010 die Produktion des schweizerisch-britischen Bergbaukonzerns Xstrata stark behindert. Insgesamt ging auch deshalb im vergangenen Jahr die Kohleförderung um sechs Prozent auf 79,9 Millionen Tonnen zurück, wie das Unternehmen am Dienstag im schweizerischen Zug mitteilte. Bei Kokskohle verzeichnete das Unternehmen allerdings noch eine Rekordförderung, dagegen lag der Ausstoss an Kraftwerkskohle bereits unter dem Vorjahreswert. Die Kupferproduktion stieg im vergangenen Jahr leicht um 0,7 Prozent auf 913.500 Tonnen.
Die Produktionsrückgänge dürften sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Die Überflutungen im kohlereichen Bundesstaat Queensland hatten sich im Januar weiter ausgebreitet und grosse Teile der Bergbauindustrie lahmgelegt. Xstrata machte in seinem Produktionsbericht keine Angaben über die derzeitige Situation in seinen Minen in Queensland. Das Unternehmen legt am 8. Februar seines Jahresbilanz vor. Konkurrent BHP Billiton rechnet noch mindestens sechs Monate mit Produktionsbehinderungen in Queensland. Xstrata zählt zu den grössten Bergbaukonzernen der Welt. Das Unternehmen ist mit einem Gewinnanteil von einem Drittel stärker als die anderen von der Kohleproduktion abhängig.
Nach offiziellen Angaben der Regierung in Queensland aus der vergangenen Woche belaufen sich die Produktionsausfälle durch das Hochwasser auf inzwischen 8 Milliarden australische Dollar (5,8 Mrd Euro). Insgesamt dürften im ersten Quartal dieses Jahres 25 bis 50 Prozent weniger Kohle in dem Bundesstaat gefördert werden. Von den 57 Kohleminen in der Region sind 45 von den Fluten betroffen. Inzwischen gibt es Spekulation, dass der Preis für Kokskohle auf bis zu 500 US-Dollar pro Tonne steigen könnte. Die für das erste Quartal noch vor der Flut ausgehandelten Preise liegen bei rund 225 Dollar./enl/she/tw

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