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(Mit weiteren Angaben, u.a. aus der Bilanzmedienkonferenz)
Gränichen (awp) - Die Zehnder Group AG hat im Geschäftsjahr 2009 einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet, dies dank des Wegfalls eines Sondereffekts, welcher das Vorjahr belastet hatte. Das spätzyklische Unternehmen hat bei einem nur leicht gesunkenen Umsatz auch die operative Marge deutlich verbessert und zeigt sich auch mit der Dividende grosszügig. Für 2010 zeigt sich die Gruppe zwar zurückhaltend, geht dennoch aber von einem minimen Rückgang der Verkäufe aus.
Der Reingewinn vervielfachte sich gegenüber dem Vorjahr auf 33,4 Mio EUR und erreichte damit einen neuen Rekordstand. Das Geschäftsjahr 2008 brachte allerdings noch eine einmalige Belastung von 19 Mio EUR durch den Verkauf der Tochtergesellschaft Faral.
Auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte mit einem Plus von 28% auf 43,0 Mio EUR kräftig zu. Die EBIT-Marge kletterte dabei auf 9,9% von 7,4% im Vorjahr, wie der Hersteller von Heizkörpern und Komfortlüftungen am Freitag mitteilte.
Die Dividende soll den Gewinnzahlen entsprechend auf 52 CHF mehr als verzwölffacht werden.
Den Umsatz hatte Zehnder bereits Ende Januar publiziert. Er ging um knapp 4% auf 437 Mio EUR zurück. Organisch und bei unveränderten Wechselkursen lag das Minus bei 3%. Einer deutlichen Zunahme im Segment Lüftungen, welches mittlerweile bereits 27% zum Gesamtumsatz beiträgt, stand ein leichter Rückgang bei den Heizkörpern gegenüber.
Die deutlich gestiegene Ertragskraft sei neben tieferen Beschaffungspreisen vor allem verschiedenen operativen und organisatorischen Massnahmen zu verdanken, welche bereits im Jahr 2008 eingeleitet worden seien und im Berichtsjahr erste Früchte getragen hätten, heisst es anlässlich der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.
Besser als erwartet sei dabei das zweite Semester ausgefallen. Nach einem organischen Umsatzrückgang von 5% im ersten Semester habe sich das Minus im zweiten Semester verflacht, was vor allem auf den Geschäftsverlauf in den Monaten November und Dezember zurückzuführen sei. Von dieser Stabilisierung hätten alle Segmente profitiert.
Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010 zeigt sich Zehnder wie üblich vorsichtig, bleibt mit den Prognosen aber angesichts des schwierigen Umfeld dennoch einigermassen optimistisch. "Der erwartete Umsatzrückgang dürfte im Geschäftsjahr 2010 kleiner ausfallen als 2009", sagte Finanzchef Dominik Berchtold vor den Medien. 2009 lag das Minus bei 4%, organisch und bereinigt bei 3%.
Die 2009 erreichte EBIT-Marge von 9,9% soll gemäss dem Finanzchef entsprechend dem Umsatz lediglich minmal zurückgehen, wenn nicht gar gehalten werden. Die im Vorjahr eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen böten 2010 noch weiteres Potential, begründete er seine diesbezügliche Zuversicht.
Sobald zudem die Verkäufe wieder auf das Niveau von 2008 und darüber hinaus gingen, ergebe sich auch für die Gewinnmarge weiterer Raum nach oben.
Im Detail geht CEO Hans-Peter Zehnder davon aus, dass die Volumina im Heizungsgeschäft weiter zurückgehen werden. Das Geschäft mit Komfort-Lüftungen dürfte 2010 weniger schnell wachsen als im Vorjahr. Der Einfluss der staatlichen Förderungsprogramme werde zudem nachlassen, so die Ausführungen des CEO. Gleichzeitig hält er an seiner früheren Einschätzung fest, dass mit einem Aufschwung nicht vor 2011 zu rechnen sei.
An der Börse klettern Zehnder bis am frühen Nachmittag bei überdurchscnittlichen Volumina um knapp 7% auf 1'625 CHF in die Höhe, das Tageshoch lag gar bei 1'646 CHF. Gelobt wurde in Börsenkreisen unter anderem die wiedergefundene Rentabiliät und das neuerliche Wachstum im Lüftungsbereich. Auch die Ausschüttung wird als attraktiv empfunden.
cf/ra

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