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Zürich (awp) - Die Zurich Financial Services (ZFS) und die Banco Santander gehen in Lateinamerika eine langfristige Zusammenarbeit ein. Die ZFS übernimmt im Rahmen dieser 25-jährigen Vertriebsvereinbarung 51% am Versicherungsgeschäft der Bank in Brasilien, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay. Der Preis für die Transaktion betrage 1,67 Mrd USD, zuzüglich erfolgsabhängiger Zahlungen über einen Zeitraum von 25 Jahren, teilt der Versicherer am Dienstag mit. Die Transaktion werde in erster Linie aus eigenen Mittel finanziert. Zudem werde eine Hybrid-Anleihe aufgenommen, heisst es weiter.
Die Transaktion habe unmittelbar positive Auswirkungen auf den Gewinn je Aktie und Cash-Flow. Für die Vorabzahlung bezahle der Versicherer 10 mal das P/E, für die Vorabzahlung und die erfolgsabhängigen Bezahlungen 11-12 mal P/E, ist den Unterlagen für eine Telefonkonferenz zu entnehmen.
Sandander ist in ihrem Märkten im Lebens-, Renten- und Schadenversicherungsgeschäft tätig. Mit der Transaktion werde die ZFS der viertgrösste Versicherer der Region, heisst es weiter.
Mit der Allianz erhalten die ZFS Zugang zu einem Netzwerk von 5'600 Bankniederlassungen bzw. zu 36 Mio zusätzlichen Kunden.
"Die Allianz steht im völligen Einklang mit unseren strategischen Zielen. Sie wird unseren Marktanteil in den Schwellenländern steigern, den Wert des Neugeschäfts von Global Life erheblich erhöhen und dazu beitragen, unser Schadenversicherungsgeschäft in jenen Bereichen auszubauen, wo dies auf profitable Weise möglich ist", wird CEO Martin Senn in der Mitteilung zitiert.
Zudem werde sie helfen, mittelfristig eine operative Eigenkapitalrendite nach Steuern von 16% zu erwirtschaften sowie den Cashflow zu erhöhen. "Damit unterstreichen wir unserer Absicht, eine attraktive und nachhaltige Dividende auszuzahlen", so der CEO weiter.
rt/ra

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