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(mit weiteren Details v.a. zu Bereichen ergänzt)
Zug (awp) - Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im Geschäftsjahr 2010 einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Zwar stieg der Bruttoerfolg trotz der geschrumpften Zinsmarge leicht, allerdings erhöhten sich auch die Kosten wegen einem gestiegenen Personalaufwand. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 175 CHF je Aktie erhalten.
Unter dem Strich sank der Bruttogewinn im vergangenen Geschäftsjahr um 1,5% auf 121,7 Mio CHF, wie der Mitteilung der ZGKB vom Freitag zu entnehmen ist. Der Reingewinn ging um 0,5% auf 61,1 Mio CHF zurück. Angesichts des anspruchsvollen Umfelds wertet die Kantonalbank dies als ein "sehr erfreuliches" Jahresergebnis.
Insgesamt konnte die ZGKB den Bruttoerfolg um 0,6% auf 216,1 Mio CHF erhöhen. Im Zinsengeschäft, dem Hauptertragspfeiler der Bank, stieg der Ertrag bei deutlich gestiegenen Kundenausleihungen um 0,7% auf 158,8 Mio CHF. Die anhaltend tiefen Zinsen hätten die Zinsmargen weiter verengt, schreibt das Institut.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte eine Steigerung des Erfolgs um 2,9% auf 42,1 Mio CHF. Angesichts der ungewissen Entwicklung der US-Wirtschaft und der Schuldenkrise in Europa hätten die Anleger weiterhin vorsichtig agiert: Gegenüber 2009 habe sich jedoch eine "zaghafte Erholung der Aktivitäten" gezeigt. Der Handelserfolg verbesserte sich um 2,1% auf 11,5 Mio CHF.
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich mit einem Plus von 3,4% auf 94,4 Mio CHF stärker als der Bruttoerfolg, was vor allem auf eine Erhöhung des Personalaufwands um über 4% zurückzuführen war. Die Bank baute für das Anlagegeschäft ein eigenes Investment-Center auf und schuf im Private Banking neue Stellen. Zudem sei die Kundenberatung in den Marktregionen mit sechs zusätzlichen Stellen gestärkt worden. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich in der Folge etwas auf 43,7% (42,5%).
Die Bautätigkeit im Kanton Zug sei auch 2010 trotz steigender Preise ungebrochen hoch geblieben, heisst es weiter. Die tiefen Zinsen und die anhaltende Zuwanderung hätten zu einer hohen Nachfrage geführt. Die Kundenausleihungen der ZGKB stiegen um 6,7% auf 9,23 Mrd CHF. Die Zunahme der Hypothekarkredite betrug dabei 6,5% auf 8,57 Mrd CHF. Die betreuten Depotvermögen stiegen um 4,5% und überschritten mit 10,01 Mrd CHF erstmals die 10 Mrd-Grenze.
Die Wertberichtigungen und Rückstellungen gingen auf 2,8 Mio CHF zurück. Weiterhin halte sich die Bank bei der Bonitätsprüfung der Kreditnehmer an ihre bewährten Kriterien, betont die ZGKB. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken wies die ZGKB mit 24,8 Mio CHF zu.
Mit dem Jahresresultat hat die ZGKB die Prognosen der Bank Vontobel leicht übertroffen. Die Analysten hatten einen Reingewinn von 60,5 Mio CHF prognostiziert.
Für das laufende Jahr erachtet die ZGKB die Aussichten als "verhalten gut". Die Entwicklung der Zinsen, die Unsicherheit an den Finanzmärkten und das verlangsamte Wirtschaftswachstum würden sich in diesem Jahr auf das Geschäft der Kantonalbank auswirken. Das neu positionierte Anlagekundengeschäft löse erfreuliche Kundenreaktionen aus, zudem zeige die vermehrte Konzentration auf die Kundenberatung dank zusätzlichem Personal positive Auswirkungen: Dies lasse die Bank optimistisch in die Zukunft blicken, heisst es weiter.
tp/rt

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