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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

Dieser Inhalt wurde am 30. April 2010 - 07:33 publiziert

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag zunächst an die kräftige Erholung vom Vortag anknüpfen. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,16 Prozent höher bei 6.155 Punkten, nachdem der Leitindex am Donnerstag nach zwei schwachen Tagen 1,00 Prozent zugelegt hatte. Die Vorgaben geben leicht positive Impulse. Der Future auf den US-Index Dow Jones Industrial veränderte sich seit dem Xetra-Handelsschluss allerdings per saldo kaum. Dafür holte der Nikkei-225-Index nach einem Feiertag die Erholung der Weltbörsen nach. Auf der Unternehmensseite ist es ruhig. Nur Zahlen von Metro stehen auf der Agenda. Dafür aber auch wichtige US-Konjunkturdaten, wie das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen.
USA: - FEST - Mehrheitlich gute Zahlen, die Hoffnung auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise und gesunkene Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe haben den US-Börsen am Donnerstag Gewinne beschwert. Eine ganze Reihe von Daten deutet nach Meinung von Börsianern darauf hin, dass sich die US-Wirtschaft festigt. Dies zeige, dass globale Investoren wieder auf die Vereinigten Staaten schauen. Zudem habe es die Märkte erleichtert, dass ein Hilfspaket für Griechenland näher rücke. Dazu habe beigetragen, dass die Bundesregierung bekräftigt hatte, dem Sorgenkind der Euro-Zone helfen zu wollen.
JAPAN: - FEST - Angesichts positiver Vorgaben von der Wall Street und eines weiter schwächelnden Yen hat die Aktienbörse in Tokio am Freitag nach einem Feiertag Gewinne verbucht.
DAX 6.144,91+1,00%
XDAX 6.162,18+1,01%
EuroSTOXX 50 2.828,12+1,42%
Stoxx50 2.563,38+0,79%
DJIA11.167,32+1,10%
S&P 500 1.206,78+1,29%
NASDAQ 100 2.042,89+1,76%
Nikkei11.057,95+1,22%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - VERLUSTE - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit Kursverlusten. Die ersten Anzeichen für eine Beruhigung der Griechenlandkrise könnten dazu führen, dass die Marktteilnehmer den klassischen Konjunkturindikatoren mehr Beachtung schenkten, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. So könnten die Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal negativ überraschen, während das US-Konsumentenvertrauen das Potenzial zu einem kräftigen Anstieg habe und die Inflation in der Eurozone keine grösseren Ausschläge zeigen sollte. Insgesamt könnten die Aktienmärkte, die erneut freundlich tendieren sollten, den Ausschlag geben und den Bund-Future unter Druck setzen. Diesen sehen die Experten im Tagesverlauf zwischen 124,23 und 124,76 Punkten.
Bund-Future 124,53-0,10%
T-Note-Future117,39-0,04%
T-Bond-Future118,13-0,08%
DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Euro hat sich am Freitagmorgen im Vergleich zum Vorabend kaum verändert gezeigt. Er hielt sich weiter unter 1,33 US-Dollar.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,3241+0,00%
USD/Yen94,02-0,11%
Euro/Yen124,46-0,11%
ROHÖL - GEWINNE - Die Ölpreise haben am Freitag ihre Kursgewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Neue Impulse dürften die Märkte von neuen Konjunkturdaten aus den USA am Nachmittag erhalten. Die Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung im ersten Quartal dürften aus Sicht von Ökonomen zeigen, dass sich die Erholung der US-Wirtschaft fortsetzt. Eine anhaltende Erholung sorgt auch für einen höheren Ölbedarf.
WTI (NYMEX) 85,49 +0,32 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Hessens Ministerpräsident Koch fordert rasche Griechenland-Hilfe (Gespräch); HB, S. 18
- Autobranche fordert Kaufprämie für Elektroautos (Gespräch); HB, S. 22
- Städten brechen die Einnahmen weg; HB, S. 3
- US-Fonds erweitern Klage gegen Porsche wegen angeblicher Kursmanipulation; HB, S. 27, FTD, S. 3 und FT, S. 16
- Lufthansa-Chef Mayrhuber könnte länger im Amt bleiben; HB, S. 26
- Deutsche Bank forciert Immobilienfonds-Geschäft; HB, S. 44
- Airbus-Streiks in Frankreich gefährden Produktion; FTD, S. 4 und FT, S. 21
- Goldman Sachs fühlt bei britischer Finanzmarktaufsicht wegen Ermittlungen vor; FTD, S. 19
- Russische Sberbank erwägt Begebung eines Eurobonds; FT, S. 24
/ck

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