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CH/Bundesamt für Justiz berät Banker vor Reisen ins Ausland

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 11:50 publiziert

Bern (awp/sda) - Mit der UBS-Steueraffäre in den USA und der allgemein zunehmenden Jagd auf Steuersünder im Ausland werden auch für Banker und Treuhänder Reisen in andere Länder zum Risiko. Einige von ihnen lassen sich vom Bundesamt für Justiz beraten.
Offenbar sind sich einige Vertreter der Bankbranche nicht sicher, ob sie bei einer Auslandreise in die Mühlen der Justiz geraten könnten. Denn es könnte der Verdacht im Raum stehen, dass sie ihren Kunden geholfen haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken.
Um abzuschätzen, wie gross das Risiko juristischer Umtriebe oder gar einer Verhaftung ist, wenden sich einige an das Bundesamt für Justiz (BJ), wie Direktor Michael Leupold gegenüber Radio DRS sagte. "Wir sind mehrfach kontaktiert und gebeten worden, mitzuhelfen, konkrete Rechtsrisiken durch frühere Handlungen abzuschätzen. Da wirken wir natürlich mit."
Beim BJ meldeten sich "verschiedenste Leute aus der Bankbranche, aber auch Finanzintermediäre", sagte Leupold weiter. Die Anfragen betreffen nicht nur Reisen in die USA, sondern auch in andere Staaten.
cc

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