Navigation

CH/OECD erwartet Rückkehr zu Wachstum ab Ende 2009

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 12:00 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die Schweizer Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der OECD ab Ende 2009 wieder zu Wachstum zurückkehren. Die Treiber seien dabei die zunehmende Nachfrage der Handelspartner und die anziehende Aktivität an den Finanzmärkten. Für 2009 erwartet die OECD in ihrem jüngsten Economic Outlook noch einen BIP-Rückgang von -1,9%.
2010 werde das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) mit einem Plus von 0,9% nur langsam steigen, was den schleppenden Gang der Weltwirtschaft widerspiegle, heisst es im am Donnerstag vorgelegten OECD-Ausblick. Für 2010 rechnet sie mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9% während 2011 bereits ein deutliches Plus von 1,9% resultieren soll. Damit korrigiert die Organisation ihren Prognosen vom Juni deutlich nach oben, als sie für 2009 noch einen Rückgang von -2,7% und für 2010 von -0,2% voraussagte.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit schätzt die Organisation ähnlich ein wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): Die Arbeitslosigkeit werde in den beiden kommenden Jahren 4,9% bzw. 4,8% erreichen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte laut der OECD ihre expansive Politik mit Zinsen nahe Null im kommenden Jahr fortsetzen und weiterhin im Devisenmarkt aktiv sein, um eine Aufwertung des Franken zu verhindern. Allerdings mahnt die OECD, den geldpolitischen Stimulus zurückzunehmen, wobei auch das Deflationsrisiko im Auge behalten werden müsse.
Die Konjunkturpakete von Bund und Kantone führten im laufenden Jahr zu steigenden staatlichen Ausgaben, wie es im Ausblick heisst - die Massnahmen entsprechen demnach bis zu 1% des BIP. Im kommenden Jahr würden sich die Staatsausgaben stabil entwickeln. Ab 2011 sollten die Behörden ihre Budgets aber einschränken, so die OECD.
tp/uh

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?