Navigation

GR/Österreich unterstützt Merkels Griechenland-Kurs

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2010 - 14:00 publiziert

WIEN (awp international) - Österreich unterstützt die harte Haltung Deutschlands bei den geplanten Milliardenhilfen für Österreich. Finanzminister Josef Pröll betonte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur APA, es werde kein Geld fliessen, solange es kein gemeinsames Vorgehen aller EU-Staaten gebe. "Es wird keinen Euro aus Österreich geben, solange die gesamte europäische Hilfe für Griechenland nicht steht und Griechenland nicht auf Punkt und Beistrich die Vorgaben des Währungsfonds und der Europäer erfüllt", erklärte Pröll. Es werde erst ausbezahlt, "wenn die Solidarität aller Staaten erreicht ist und wenn wir gemeinsam vorgehen".
Es seien zwar bereits alle rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um den österreichischen Hilfsanteil von 858 Millionen Euro auszuzahlen, aber es werde "keine Vorleistungen" aus Wien geben, hiess es weiter.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag ihren harten Kurs bei den Hilfsleistungen bekräftigt und damit für Spannungen in der Europäischen Union gesorgt. Griechenland müsse bis Anfang Mai dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU ein "nachhaltiges, gut ausgearbeitetes Programm" für die nächsten Jahre vorlegen, forderte sie. Von den 30 Milliarden Euro, die die EU Athen für dieses Jahr in Aussicht stellt, soll Deutschland bis zu 8,4 Milliarden Euro tragen./cf/DP/js

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?