Navigation

PRESSE/Bankenrettungsplan kommt USA günstiger als gedacht

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2009 - 15:20 publiziert

WASHINGTON (awp international) - Ihr Bankenrettungsplan kommt die US-Regierung günstiger als gedacht. Für den Topf zur Stützung krisengeschüttelter Banken werden 200 Milliarden Dollar weniger benötigt als eingeplant, wie das "Wall Street Journal" am Montag vorab meldete. Die Zeitung berief sich auf einen Bericht, den US-Finanzminister Timothy Geithner am selben Tag dem Kongress vorstellen wollte.
Schätzungen des Finanzministeriums zufolge werden über die kommenden zehn Jahre 141 Milliarden Dollar zur Bankenrettung benötigt. Im vergangenen August war das Weisse Haus auf der Hochphase der Finanzkrise von 341 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Kongress hatte damals insgesamt 700 Milliarden Dollar für das Programm bewilligt.
Nun hätten viele Banken ihre Rettungsgelder unerwartet früh zurückzahlen können, berichtete die Zeitung. Bereits 70 Milliarden Dollar seien von den gestützten Geldinstituten zurück in die Staatskasse geflossen. In der vergangenen Woche hatte auch die grösste US-Bank, die Bank of America, angekündigt, ihre Staatsschulden bis zum Jahresende zu begleichen.
Zwischen dem Weissen Haus und dem Kongress wird nun diskutiert, wie die übrigen 200 Milliarden Dollar am besten angelegt werden können. Möglicherweise soll das Geld für die Ankurbelung des Arbeitsmarktes verwendet werden.
pas/DP/das

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?