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Rumänien kündigt drastische Sparmassnahmen an

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 19:09 publiziert

BUKAREST (awp international) - Der rumänische Staatspräsident Traian Basescu hat am Donnerstagabend drastische Sparmassnahmen angekündigt, die nach den Vorgaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Staatsdefizit unter Kontrolle halten sollen. Der Fonds für die Gehälter der Staatsbediensteten soll um 25 Prozent sinken, die Renten und Sozialhilfesätze um jeweils 15 Prozent, sagte Basescu nach einem Treffen mit einer Überprüfungsdelegation des IWF, der EU und der Weltbank.
Rumäniens Staatsapparat sei immer noch überdimensioniert, betonte Basescu. "Es ist so, als sässe ein dicker Mann - das ist der Staat - auf dem Rücken eines dünnen Mannes - das ist die Privatwirtschaft", sagte Basescu. Zudem sollen die insgesamt 16 in Rumänien gewährten sozialen Beihilfen, wie zum Beispiel der Heizkostenzuschuss, überdacht und besser aufeinander abgestimmt werden.
Rumänien war im Frühjahr 2009 von diesen Institutionen zur Krisenbewältigung ein Notkredit von 20 Milliarden Euro zugesagt worden, an den Sparauflagen gebunden sind. Bis zu diesem Sonntag will Rumänien mit der Delegation von IWF, Weltbank und EU über weitere Massnahmen verhandeln./kl/DP/js

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