Navigation

US-Bankenrettungsplan bis Oktober 2010 verlängert

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 18:40 publiziert

WASHINGTON (awp international) - Die US-Regierung verlängert ihren Bankenrettungsplan (TARP) um zehn Monate bis Oktober 2010. Das teilte Finanzminister Timothy Geithner in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Spitzen des Kongresses mit. Zur Begründung sagte er unter anderem, eine Fortsetzung des Programms sei als Schutzvorkehrung vor etwaigen neuen wirtschaftlichen "Schocks" nötig.
Trotz Verbesserungen im Finanzsektor seien weiter "bedeutende Herausforderungen" zu bewältigen, so Geithner weiter. Familien, Hausbesitzer und Kleinunternehmen stünden weiter unter "ernstem finanziellen Druck", und obwohl sich die Wirtschaft erhole, sei die Arbeitslosigkeit "nicht hinnehmbar hoch". Auch die Erholung des Finanzsystem sei noch nicht "abgeschlossen".
Das 700-Milliarden-Dollar-Programm sollte nach bisherigen Plänen Ende des Jahres auslaufen. Geithner zufolge will sich die Regierung bei weiteren Auszahlungen im kommenden Jahr vor allem auf Verbesserungen auf dem Häusermarkt, bei der Kapitalausstattung kleinerer Banken und auf Erleichterungen bei der Kreditvergabe an Verbraucher und kleinere Unternehmen konzentrieren.
Die US-Regierung geht davon aus, dass TARP die Steuerzahler am Ende nur 141 Milliarden Dollar kosten wird. Das wären 200 Milliarden Dollar weniger als ursprünglich gedacht.
ch/DP/jha

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?