America's Cup definitiv vor Valencia

Um den 33. America's Cup der verfeindeten Milliardäre wird ab dem 8. Februar 2010 definitiv vor Valencia in Spanien gesegelt. Der Termin überkreuzt sich mit den Olympischen Winterspielen in Vancouver, die vom 12. bis zum 28. Februar stattfinden.

Dieser Inhalt wurde am 16. Dezember 2009 - 09:11 publiziert

Die Rekurskammer des Supreme Court in New York hat die Beschwerde von Alinghi (Ernesto Bertarelli) abgewiesen. Das Schweizer Syndikat wollte in den Emiraten (Ras al-Khaimah) gegen Herausforderer Oracle (Larry Ellison) antreten.

Im Februar werden vor Valencia schlecht berechenbare thermische Winde vorherrschen. Die Konditionen im Golf wären aus segeltechnischer Sicht bestimmt geeigneter gewesen. Ras al-Khaimah widerspricht gemäss dem Obersten New Yorker Gerichtshof jedoch der Deed of Gift von 1887. Die nicht mehr zeitgemässe Stiftungsurkunde macht das juristische Hickhack erst möglich.

Beim Duell um die prestigeträchtigste Trophäe im Segelsport messen sich der Katamaran von Alinghi und der Trimaran von BMW Oracle gemäss Stiftungsurkunde in einer Best-of-3-Serie.

Alinghis Klub, die Société Nautique de Genève, gestand die gerichtliche Niederlage ein. Vize-Präsident Fred Meyer sagte: "Zum ersten Mal in der Geschichte des America's Cup wurde dem Verteidiger das Recht genommen, den Austragungsort zu bestimmen."

Der Richterspruch aus New York setzt dem unsäglichen Gerichtsstreit (vorläufig) ein Ende. Letztmals wurde im Sommer 2007 vor Valencia gesegelt, wo Alinghi den in Auckland gewonnenen Cup erfolgreich verteidigte. Weitere Streitpunkte wie beispielsweise die Frage nach dem Windfenster, in dem gesegelt werden soll, sind allerdings absehbar. Gleichwohl haben beide Teams in den letzten Wochen bekräftigt, dass sie nun im Februar segeln wollen.

swissinfo.ch und Agenturen

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