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Vom Sexshop an Olympische Spiele: Alan Freis sportlicher Ehrgeiz

Keystone-SDA

(Keystone-SDA) Vom Sexshop an die Olympischen Winterspiele: Alan Frei hat der sportliche Ehrgeiz gepackt. Nachdem der 42-Jährige seinen Amorana-Erotik-Onlineshop verkauft, 26 Kilo abgenommen und zur Bescheidenheit gefunden hat, will er mit seinem Curling-Team 2026 nach Mailand.

Nach dem Frühstück geht Frei gleich ins Gym, dann schaut er Curling-Spiele an, um mehr Spielverständnis zu gewinnen, wie der «Blick» schreibt. Nachmittags gehe der Zürcher jeweils nach Baden in die Curlinghalle, um zu spielen.

Mit der Schweiz verbunden

Nach dem Verkauf von Amorana wog Frei bei einer Grösse von etwas mehr als 1,70 Metern laut «Blick» rund 100 Kilogramm. Seit rund zwei Jahren trainiert der Zürcher demnach fast täglich. Er wollte fitter werden.

Doch wie kam Alan Frei auf Curling? «Mit einem Anwaltsbüro bin ich alle Reglemente von Olympia durchgegangen und wir haben geschaut, wo es am einfachsten ist, hinzukommen», sagte Frei der Zeitung weiter. Schnell sei klar geworden: Wenn er für die Schweiz antrete, habe er keine Chance.

Da seine Mutter jedoch Philippina sei, hätten sie zu ihm gesagt, er habe eine kleine Chance für die Philippinen bei den Olympischen Winterspielen, so Frei. Gemeinsam mit den Brüdern Enrico und Marc Pfister, die ebenfalls den philippinischen Pass besitzen, und Chris Haller zu dritt. Für ein vollständiges Curling-Team fehlte also noch einer – und so schloss sich Alan Frei dem Trio an.

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