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MADRID/ESSEN (awp international) - Der spanische Baukonzern ACS rechnet damit, die Übernahme des deutschen Konkurrenten Hochtief in wenigen Monaten perfekt zu machen. Bis Ende des ersten Halbjahres werde ACS über weitere Aktienzukäufe am Markt 50 Prozent der Hochtief-Anteile unter seine Kontrolle gebracht haben, sagte Konzernchef Florentino Pérez am Freitag in Madrid.
Die Übernahme der Kapitalmehrheit an dem Essener Konzern werde dazu beitragen, den Nettogewinn von ACS 2011 um rund zehn Prozent zu erhöhen. Im vergangenen Jahr war der Gewinn von Spaniens grösstem Baukonzern im Vergleich zu 2009 um fast ein Drittel auf rund 1,3 Milliarden Euro gefallen.
Die Spanier halten nach Pérez' Angaben inzwischen 36,2 Prozent der Anteile des deutschen Unternehmens. Ziel ist es, die Ergebnisse von Hochtief in der ACS-Bilanz konsolidieren zu können. "Zusammen werden die beiden Unternehmen zu einem der Weltmarktführer bei der Entwicklung von Infrastrukturen aufsteigen", sagte Pérez, der zugleich Präsident des Fussballvereins Real Madrid ist. Angepeilt werde ein gemeinsamer Umsatz von mehr als 35 Milliarden Euro im laufenden Jahr.
Der Hochtief-Vorstand wehrt sich mit Nachdruck gegen die Übernahmepläne. Alle Abwehrmassnahmen haben die Spanier bislang aber nicht stoppen können./jv/DP/alg

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