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FRANKFURT (awp international) - Gestützt auf erneut gute US-Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag an seine Kursgewinne der vergangenen drei Handelstage anknüpfen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.056 Punkten und damit 0,34 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Donnerstag, als der Frankfurter Leitindex 0,71 Prozent zulegte und dabei wieder die Marke von 6.000 Punkten passierte.
"Die wöchentlichen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben die Anleger am Vortag beeindruckt und dem Dow Jones zu einem weiteren dreistelligen Punktgewinn verholfen", sagte ein Börsianer. Nach dem starken Kursrutsch Ende Juni stehen die Chancen auf einen nachhaltigen Stimmungswandel seiner Meinung nach gut. "Dennoch sind die Sorgen vor einem neuerlichen Abtauchen in die Rezession nicht aus der Welt", so der Börsianer. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss vom Vortag 0,90 Prozent. Auch in Asien tendieren die Börsen weiter freundlich. Auf Konjunkturseite liegt der Fokus am Nachmittag auf den Lagerbestandsdaten des US-Grosshandels.
INFINEON VOR DEM VERKAUF DER HANDYCHIP-SPARTE
Infineon gewannen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz anderthalb Prozent, nachdem die "Welt" über neue Gespräche zum den Verkauf der Handychip-Sparte berichtet. Demnach befinden sich die seit längerem geführten Gespräche mit dem US-Chipkonzern Intel auf der Zielgeraden. Beide Unternehmen haben sich nach Informationen der Zeitung in den beiden vergangenen Wochen mehrmals zu Verhandlungen getroffen. Ein Vertrag sei jedoch noch nicht unterzeichnet worden. "Die neuen Spekulationen dürften sich nicht negativ auf die Infineon-Titel auswirken", sagte ein Händler.
Die Papiere der Deutschen Börse legten vorbörslich etwas zu, obwohl die Aktien wegen eines Gerichtsentscheids in den USA im Blickfeld standen. Ein Gericht im Bundesstaat Illinois urteilte nach vier Jahren Prozessdauer, dass nur die Chicago Board Options Exchange (CBOE) mit gewissen indexbasierten Optionsscheinen handeln dürfe. Die Deutsche Börse-Tochter will Berufung einlegen. "Ein Sieg hätte der ISE in diesen ruhigen Handelszeiten Potenzial auf zusätzliche, hohe Handelsvolumina eröffnet", sagte ein Händler.
BANKEN BLEIBEN MIT DEM STRESSTEST IM BLICK
Finanztitel wie Deutsche Bank und Commerzbank bleiben mit dem Stresstest im Blick und notierten vorbörslich ebenfalls etwas höher. Händlern zufolge hat sich der Chefkontrolleur des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung ("SoFFin"), Florian Toncar, positiv zu den Aussichten für die deutschen Banken geäussert. Seiner Meinung nach sei es relativ unwahrscheinlich, dass die beiden Bankhäuser Hilfe vom SoFFin benötigen werden. Leicht positiv für die Aktien der Commerzbank sei laut Händlern auch, dass offenbar weniger Kreditkunden in Zahlungsschwierigkeiten sind als befürchtet. Der Börsianer nimmt dabei Bezug auf Aussagen des Vorstandschefs Martin Blessing.
Einige Werte dürften nur optisch unter den Verlierern auftauchen. So werden Fielmann-Titel am Freitag ex Dividende gehandelt. Die Optikerkette schüttet 2,00 Euro je Aktie an ihre Anteilseigner aus. Auch IDS Scheer zahlt 0,24 Euro je Aktie an seine Aktionäre./tih/fa

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