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Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte den Handel am Dienstag gemäss vorbörslicher Indikation mit einer schwächeren Tendenz aufnehmen. Als Bremse nennen Händler die Vorgaben aus Übersee: Die Wall Street hat am Montag im späteren Handel ins Minus gedreht und auch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones hat seit europäischem Börsenschluss am Vortag nachgegeben. In Tokio zeigte sich der Nikkei zuletzt ebenfalls klar schwächer. Die Märkte seien aufgrund der Furcht vor einem Double Dip angeschlagen, sagen Beobachter.
Hierzulande dürften zunächst Roche im Fokus stehen. Der Pharmakonzern hat mit seinem umsatzstarken Krebs-Medikament Avastin in Grossbritannien einen Rückschlag erlitten. Daneben dürften diverse SPI-Unternehmen nach der Vorlage von Zahlen interessieren.
Der vorbörslich von Clariden Leu berechnete SMI steht um 08.20 Uhr um 0,44% tiefer auf 6'182,24 Punkten.
Die SMI-Titel werden vorbörslich - bis auf Roche - mit einem Einheitsabschlag von 0,3% - 0,4% gehandelt.
Roche (-1,1%) werden dagegen stärker zurückgenommen. Die Basler haben mit ihrem Blockbuster Avastin in Grossbritannien einen Rückschlag erlitten. Die zuständige britische Behörde NICE hat das Medikament trotz eines neuen Preisvorschlags des Herstellers für den Einsatz bei fortgeschrittenen Darmkrebs erneut als zu teuer abgelehnt, wie Roche gegenüber AWP bestätigte.
Die Papiere der Branchenkollegin Novartis sinken mit dem Marktdurchschnitt um 0,4%. Auch die ebenfalls defensiven Nestlé verbilligen sich um 0,4%.
Holcim geben um 0,3% nach. Im Nachgang an den Semesterausweis des Zementkonzerns haben nun auch die Analysten von Clariden Leu das Kursziel für die Titel nach unten angepasst. Das Resultat sei von ausserordentlichen Restrukturierungskosten in Nordamerika und vom Preisdruck in verschiedenen Märkten belastet worden, heisst es. Das Rating Outperform wird allerdings beibehalten.
Für Synthes (-0,4%) hat die Citigroup das Kursziel leicht nach unten angepasst. Die Märkte für die Bereiche Wirbelsäule und Trauma werden sich gemäss Einschätzung der Analysten verändern, da fiskalische Anreize für Spitäler gestoppt wurden und die Kliniken deshalb auf Sparkurs einschwenkten.
Am breiten Markt haben mit GAM, Huber+Suhner, Komax, Kudelski, Von Roll und Lindt & Sprüngli diverse SPI-Unternehmen vorbörslich Zahlen ausgewiesen. Bereits am Montagabend hat Charles Vögele das Ergebnis zum ersten Halbjahr vorgelegt.
ch/ra

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