Navigation

AKTIENFOKUS/Bankaktien leiden unter Gewinnrevisionen von Analysten

Dieser Inhalt wurde am 07. Juli 2011 - 10:00 publiziert

Zürich (awp) - Die Aktien der Schweizer Grossbanken tendieren im frühen Geschäft am Donnerstag schwächer. Die Titel reagieren damit darauf, dass verschiedene Analysten ihre Gewinnprognosen und auch Kursziele für die Institute nach unten revidiert haben.
Die Valoren der Credit Suisse verlieren bis gegen 9.45 Uhr um 0,7% auf 32,31 CHF und UBS büssen um 0,9% auf 15,06 CHF ein. Um 0,3% auf 35,05 CHF zuzulegen vermögen dagegen Julius Bär. Der Gesamtmarkt (SMI) steht 0,01% im Minus.
Die Aktienanalysten der Citigroup haben auf Grund der anhaltenden Frankenstärke und den gestiegenen Sorgen bezüglich der Entwicklung der europäischen Staatsverschuldung ihre Gewinnprognosen für die Schweizer Grossbanken nach unten revidiert. Die Kurzsiele und Anlageempfehlungen liessen die Citigroup-Experten bis auf jenes der Julius Bär - deren Kursziel reduzierten sie auf 47 CHF von bisher 53,50 CHF - unverändert.
Gleichzeitig stuften die Analysten des US-Brokers den globalen Finanzsektor auf "Neutral" von bisher "Underweight" hoch. Sie hätten damit nicht eine "bullische" Haltung gegenüber dem Sektor eingenommen, der nach wie vor mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert bleibe, schreiben die Experten. Die Finanztitel hätten aber im zweiten Quartal die schlechteste Kursentwicklung unter den Sektoren verzeichnet und hätten daher nun kurzfristig Nachholpotenzial.
sig/rt

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen