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AKTIENFOKUS/Basilea nach neuer Verzögerung mit Ceftobiprol massiv unter Druck

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2009 - 10:00 publiziert

Zürich (awp) - Die Aktien der Basilea Pharmaceutica AG sind am Mittwochmorgen massiv unter Druck. Die Abgaben werden im Handel auf weitere Verzögerungen und Unsicherheiten im Zulassungsprozess für Ceftobiprol in den USA zurückgeführt. Basilea-Entwicklungspartner Johnson&Johnson hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA Bescheid erhalten, dass das Medikament zur Behandlung von schweren Infektionen der Haut und der Weichgewebe auf der bisherigen Datenbasis nicht zugelassen werden kann. Die FDA schlägt jedoch weitere Studien vor.
Bis um 09.15 Uhr verlieren die Basilea-Aktien um 25,2% auf 57,00 CHF. Gehandelt worden sind bisher deutlich überdurchschnittlich hohe Volumen, zudem erfolgte eine ausserbörsliche Transaktion von 10'000 Titeln. Die Jahresperformance der Aktie liegt derzeit bei rund -63%.
Das vollständige Antwortschreiben der FDA zu Ceftobiprol bedeute eine weitere Verzögerung der US-amerikanischen Markteinführung des Medikaments, schreibt Silvia Schanz von der Bank Vontobel in einem Kommentar. "Abhängig vom Ergebnis der Gespräche mit der FDA glauben wir, dass es sich dabei um mindestens drei Jahre handeln wird", heisst es weiter.
Zudem könnte gemäss Vontobel der vorberatende Ausschuss der EU-Zulassungsstelle vom Antwortschreiben der FDA beeinflusst werden. Das Pharma-Unternehmen erwartet den Entscheid des EU-Ausschusses im Q1 2010.
rt/uh

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