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2,4 Mio. Franken bei Spendenaktion für Menschen mit Erbkrankheiten

Dieser Inhalt wurde am 06. Dezember 2009 - 04:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die 22. Telethon-Spendenaktion zugunsten von Menschen mit Erbkrankheiten hat bis jetzt 2,428 Mio. Fr. eingebracht. Das provisorische Resultat sei ein wenig höher ausgefallen, als vor einem Jahr zur gleichen Zeit, teilten die Organisatoren in der Nacht mit.
Claude Compte, einer der Verantwortlichen, zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur SDA positiv überrascht über das Ergebnis. Die Wirtschaftskrise scheine keinen grossen Einfluss auf die Grosszügigkeit der Spender gehabt zu haben, sagte Compte.
Vor allem das Engagement der Regionalsfernsehen in der Westschweiz und der rund 10'000 Freiwilligen habe zu dem guten Resultat beigetragen, hiess es in der Mitteilung. In der Westschweiz wird die Telethon-Sammelaktion bereits seit einigen Jahren in Form eines 30-stündigen Fernsehmarathons auf regionalen TV-Stationen übertragen.
Schweizweit fanden rund 400 Anlässe auf Strassen und Plätzen statt - die meisten in der Romandie. Ein Höhepunkt in der Deutschschweiz war am Samstag die Sammelaktion auf dem Bundesplatz in Bern. Dazu kamen Telefon- und Internetspenden und - zum ersten Mal - Spenden per SMS.
Das Endergebnis wird am 30. Juni 2010 bekannt gegeben. Eine Prognose sei zur Zeit noch nicht möglich, sagte Compte. Letztes Jahr kamen nach Angaben der Telethon-Stiftung 3,1 Mio. Franken zusammen. Zur Hälfte wurden die Gelder in Soforthilfe für Kranke investiert. Die andere Hälfte floss in die Forschung.

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