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Zürich - Die Zahlungsmoral in der Schweiz hat sich im vergangenen Jahr stark verschlechtert. Die Inkassofirmen erhielten rund ein Viertel mehr Aufträge, um offene Schulden einzutreiben. Das Forderungsvolumen erhöhte sich um fast 90 Prozent auf rund 1,34 Mrd. Franken.
Insgesamt wurde die Branche letztes Jahr bei 889'477 Fällen eingeschaltet. Rund 630 Mio. Fr. konnten die Inkassofirmen einkassieren, wie der Verband Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute (vsi) am Mittwoch mitteilte. Die Erfolgsquote sank somit von rund 58 auf rund 47 Prozent.
Der Anstieg sei hauptsächlich eine Folge der Wirtschaftskrise, sagte vsi-Geschäftsführer Robert Simmen auf Anfrage. Die Unternehmen schalteten die Inkassofirmen in der Regel erst ein, nachdem eine erste Mahnung nichts bewirkt habe.
Auch die Betreibungsämter hatten im vergangenen Jahr mehr zu tun. Die Anzahl Zahlungsbefehle erhöhte sich gemäss dem Bundesamt für Statistik um 1,6 Prozent auf 2,5 Millionen.
Die beste Zahlungsmoral herrscht laut vsi in den Kantonen Uri, Appenzell-Innerrhoden, Obwalden und St. Gallen. Das mit Abstand schlechteste Schuldnerverhalten wies Genf auf, gefolgt von Basel-Stadt, Waadt, Neuenburg und Glarus. Die Statistik berücksichtigt das Verhältnis der Inkassoaufträge, des Forderungsvolumens und der Zahlungsbefehle zur Wohnbevölkerung.

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SDA-ATS