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Mitte-Allianz holt Grünliberale und EVP ins Boot

Dieser Inhalt wurde am 22. Mai 2010 - 15:33 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Allianz der Mitte will wachsen: CVP, FDP und BDP wollen auch enger mit den Grünliberalen und der EVP zusammenarbeiten. Das sagte CVP-Präsident Christophe Darbellay in der "Samstagsrundschau" von Radio DRS.
Absprachen im Hinblick auf allfällige Bundesratswahlen dementierte Darbellay weiterhin. "Wir haben absolut keine Zusicherung an die FDP oder an sonst eine Partei gemacht", hielt der CVP-Chef fest. In Anspielung auf die beiden Bundesräte der FDP sagte Darbellay: "Die Parteien sind gleich gross - darf man nicht mehr kämpfen?"
Die Grünliberalen wollen sich auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren: Wenn es um Inhalte gehe, gehörten die Grünliberalen zur Mitte-Allianz, sagte Parteipräsident Martin Bäumle. Sie wollten aber nichts mit Absprachen vor Bundesratswahlen zu tun haben.
Darbellay bedauerte, dass die Allianz-Pläne publik geworden waren. "Es war nicht sehr vertrauensfördernd, was in den letzten Wochen passiert ist", sagte er. Trotzdem wolle die CVP die Zusammenarbeit weiter fördern: "Wir wollen thematisch vorwärts kommen." Das sei dringend nötig - die beiden Pole SP und SVP blockierten die Schweiz.
Am Freitagabend habe ein Treffen der Mitte-Allianz stattgefunden. Bei welchen Themen die fünf Mitteparteien künftig zusammenarbeiten werden, wollte Darbellay aus taktischen Gründen nicht verraten.
Klar scheint allerdings: Es wird weiterhin unterschiedliche Positionen geben. Etwa beim Service public, bei der Familienpolitik oder in Umweltfragen vertrete die CVP eine andere Meinung als die FDP, sagte der CVP-Chef.

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