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Bafin spricht Deutsche Bank in Datenaffäre frei

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 15:30 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Die Datenaffäre hat für die Deutsche Bank ein glimpfliches Ende gefunden. "Wir haben kein systematisches Fehlverhalten feststellen können", sagte ein Sprecher der Finanzaufsicht Bafin am Donnerstag auf Anfrage. Es sei lediglich vereinzeltes Fehlverhalten von Mitarbeitern der Konzernsicherheit aufgedeckt worden. Auch habe es Mängel bei den Arbeitsabläufen gegeben, sagte der Sprecher ohne Details zu nennen. Die Bank habe diese aber bereits grösstenteils abgestellt.
Detektive hatten nach bisherigem Kenntnisstand im Auftrag der Deutschen Bank mit unlauteren Methoden missliebige Aktionäre und eigenes Führungspersonal ausgespäht. Die Bank ging mit der Geschichte im Mai selbst an die Öffentlichkeit. Die Staatsanwaltschaft, der hessische Datenschutz-Beauftragte und die Bafin starteten daraufhin eigene Untersuchungen. Sie alle bestätigten letztlich die Auffassung der Bank, dass nur einzelne Mitarbeiter sich falsch verhalten hätten. Zwei Abteilungsleiter mussten bereits gehen./das/stw

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