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CH/PMI März bei 65,5 (VM 57,4) Punkten (AWP-Prognosen: 58,0 - 59,00)

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2010 - 10:30 publiziert

Zürich (awp) - Der SVME Purchasing Manager Index (PMI) ist im März 2010 markant um 8,1 auf 65,5 (57,4) Punkte gestiegen. Von AWP befragte Ökonomen haben den Wert lediglich im Bereich von 58,0 bis 59,0 Punkten geschätzt. Der nicht-saisonbereinigte Wert zog auf 66,5 (VM 57,6) Zähler an, wie die Credit Suisse, die den Einkaufsmanager-Index PMI in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband für Materialwirtschaft und Einkauf (SVME) herausgibt, am Donnerstag mitteilte.
Damit befindet sich der saisonbereinigte PMI, der die Schweizer Industrieaktivität misst, seit einem halben Jahr ununterbrochen über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Anstieg des PMI ist laut CS der kräftigste seit Beginn der Messreihe 1995, höher schloss der PMI zuletzt im November 2006. Zudem befindet sich der PMI erstmals wieder über den Werten der Hochkonjunktur um die Jahrtausendwende (Mittelwert 60,6 Zähler) oder denjenigen im Boom bis Mitte 2008 (Mittelwert 61,4).
Eine deutliche Verbesserung zeigt sich ebenfalls in einer über drei Monaten geglätteten Darstellung. Der so gebildete PMI lag mit 59,6 Punkten ebenfalls erneut in der Wachstumszone. Dabei dürfe aber, so die CS weiter, nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Zunahme der Industrieaktivität von einem äusserst tiefen Niveau ausgegangen sei.
Von den fünf Subkomponenten, die in die Berechnung des PMI einfliessen, gab im März nur die Komponente "Lagereinkauf" nach. Die Auftragsbestandeskomponente erreichte dank des stärksten je gemessenen Anstiegs einen neuen historischen Höchststand. Ebenfalls über der Wachstumsschwelle deutlich angestiegen sind die Subkomponenten "Produktion" und "Lieferfristen".
Erstmals nach 17 Monaten erreichte die Beschäftigungskomponente wieder die Wachstumszone. Demgegenüber fiel die Subkomponente, welche die Bestände der Einkaufslager abbildet, wieder aus der Wachstumszone. Offensichtlich tätigten die Unternehmen ihren Lagereinkauf weiterhin äusserst vorsichtig - Zeichen einer gewissen Skepsis bezüglich der Nachhaltigkeit des gegenwärtigen Auftragsplus, meint die CS.
uh

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