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CH/Vermögen der 300 Reichsten schrumpft innert Jahresfrist um 10 Mrd CHF

Dieser Inhalt wurde am 04. Dezember 2009 - 07:30 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die 300 Reichsten in der Schweiz haben seit letzten Dezember in der Wirtschaftskrise rund 10 Mrd CHF verloren. Zusammen kommen die Superreichen aber immer noch auf stolze 449 Mrd CHF Vermögen. Krösus bleibt mit 35 bis 36 Mrd CHF Ikea-Besitzer Ingvar Kamprad.
Nach dem Gründer des schwedischen Möbelunternehmens folgen die Basler Familien Hoffmann und Oeri, welche den Pharmakonzern Roche kontrollieren. Ihr Vermögen schätzt das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" in seiner am Freitag veröffentlichten Liste auf 15 bis 16 Mrd CHF.
Auf dem dritten Rang mit je 10 bis 11 Mrd CHF figurieren die Familie von Biotech-Unternehmer und Segler Ernesto Bertarelli sowie die Brenninkmeijers, Besitzer der Kleiderläden-Kette C&A.
Unter den Top-Ten gab es prominente Abgänge: So schafften es die mit Baumaschinen reich gewordenen Liebherrs (4 bis 5 Milliarden) oder der russischstämmige Düngemittelkönig Dmitry Rybolovlev (5 bis 6 Milliarden) nicht mehr unter die ersten Zehn. Neu dabei sind dafür mit je 6 bis 7 Mrd CHF der AMAG-Autoimporteur Walter Haefner und der deutsche Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne.
Einige Vermögen schmolzen besonders stark dahin: Die Reederfamilie Latsis und der russische Investor Viktor Vekselberg wurden um je rund 3 Mrd CHF ärmer.
Dmitry Rybolovlev, die Benninkmeijers und die Liebherrs mussten sich je rund 2 Mrd CHF ans Bein streichen. Die gleiche Summe verloren Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Hansjörg Wyss vom Medizinaltechnikkonzern Synthes. Bei Ecclestone ist der Grund rein privat: Er musste bei seiner Scheidung der Ex-Frau ein Drittel des Vermögens abtreten.
Ein gutes Jahr hinter sich hat die Familie Hayek, die von den steigenden Aktienkursen ihrer Uhrenfirma Swatch profitierte (+1,75 Mrd CHF). Jean-Claude Gandur mehrte sein Vermögen um 1,65 Mrd CHF als er sein Genfer Ölunternehmen Addax nach China verkaufte.
Deutlich vermögender sind auch die Gebrüder Andy und Hans-Ueli Rihs sowie Beda Diethelm dank ihrer Beteiligung am Hörgerätehersteller Sonova (+1,25 Mrd CHF).
Zweitreichster Norweger in Zürich
Auch dieses Jahr lockte die Schweiz viele Vermögende an: Supermarktbesitzer Stein Erik Hagen versteuert seine 3 bis 4 Mrd CHF nun im Kanton Zürich statt im Hochsteuerland Norwegen.
Ebenfalls neu in Zürich residiert der deutsche Jungmilliardär Albert Fürst von Thurn und Taxis (2 bis 3 Mrd CHF). Die 1,5 bis 2 Mrd CHF schwere Polin Grazyna Kulczyk ist neu in St. Moritz angemeldet.

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