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HAMBURG (awp international) - Deutschlands Aktiengesellschaften blicken pessimistisch ins Neue Jahr. Für 2010 rechnen die meisten mit einer schwachen Nachfrage und sinkenden Preise. Nur 23 Prozent der börsennotierten Unternehmen erwarten in diesem Jahr schon ein Ende der Wirtschaftskrise. Die allermeisten sehen den Aufschwung erst ab 2011. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Befragung von 131 Fach- und Führungskräften aus börsennotierten Gesellschaften durch die Beratungsgesellschaft Faktenkontor, news aktuell und CAT Consultants gemeinsam mit dem "Handelsblatt".
2011 rechnen danach 55 Prozent der börsennotierten Unternehmen mit einem Ende der Wirtschaftskrise. 9 Prozent glauben sogar, der Aufschwung lässt noch länger auf sich warten. Dabei sorgt die Krise zugleich für grosse Unsicherheiten: 11 Prozent wagen keine Prognose über die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
KEINE KREDITKLEMME
Eine Kreditklemme verspüren die AGs dagegen nicht: Mehr als die Hälfte der Unternehmen gab an, nicht unter Refinanzierungsproblemen zu leiden, zwölf Prozent sahen geringe Schwierigkeiten und nur vier Prozent hatten sehr starke Probleme. In punkto Finanzierung rechnen zudem 65 Prozent der Unternehmen für die Zukunft mit besseren Konditionen.
Das abgelaufene Jahr stellte viele der börsennotierten Unternehmen vor grosse Schwierigkeiten. Fast ein Drittel der Firmen verzeichnete in 2009 fallende Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahr. Nur 13 Prozent konnten sich im Jahresverlauf über wachsende Umsätze freuen. Weniger als ein Fünftel rechnet für das Gesamtjahr 2009 mit Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Im neuen Jahr erwartet aber knapp ein Drittel steigende Umsätze, nur 17 Prozent gehen davon aus, nicht vor 2011 wieder Umsatzzuwächse zu verbuchen.
Zu Beginn der Krise griff gut ein Drittel der Firmen zu Kostensenkungsprogrammen. Allerdings wird in nahezu der Hälfte der Unternehmen schon seit mehreren Jahren stark auf jeden Cent geschaut./aj/DP/he

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