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Tokio (awp/sda/apa/rtd/dpa) - Die japanische Nationalbank hat nach der Naturkatastrophe in Japan am Montag insgesamt 15 Bio JPY (rund 171 Mrd CHF) in die Märkte gepumpt. Eine erste Finanzspritze verdoppelte die Bank wenige Stunden nach dem Beginn des Börsenhandels in Tokio.
Der Aktienmarkt in Tokio verzeichnete in den ersten Stunden des Montags starke Kursverluste. Der Nikkei-Index mit den 225 wichtigsten Werten fiel am Montag (MEZ 6 Uhr) rund 6,2% auf 9'617 Punkte. Bereits am Freitag - dem Tag der verheerenden Naturkatastrope - hatte es ein Minus von 1,7% gegeben.
Die Betreiberfirma mehrerer havarierter Reaktoren, Tepco, wurde wegen einer Fülle von Verkaufsaufträgen vom Handel ausgesetzt. Von den Kursrückgängen waren besonders Hersteller von Autos und Elektronik sowie Betreiber von Ölraffinerien betroffen. Viele Unternehmen mussten wegen der immensen Schäden an der Infrastruktur die Produktion in wichtigen Fabriken einstellen.
Alle Toyota-Werke in Japan waren am Montag geschlossen. Die Aktie (Stand MEZ 4 Uhr) gab um 7,2% nach. Honda-Papiere lagen mit 3,8% im Minus. Sony-Aktien gaben um 7,7% nach.
uh

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