Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

BRÜSSEL (awp international) - Rumänien kann mit einer baldigen Auszahlung der zweiten Kredittranche der Europäischen Kommission über 1 Milliarde Euro rechnen. Währungskommissar Joaquín Almunia sagte nach einwöchigen Konsultationen von Experten der Kommission, der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bukarest, er sei "zuversichtlich", die Kommission könne "bald" die Überweisung vornehmen. Diese sei wegen der verzögerten Verabschiedung des rumänischen Haushalts für 2010 verschoben worden. Gleichzeitig lobte Almunia Rumänien für die Massnahmen zur Eindämmung des Staatsdefizits.
Das Notkredit-Paket von knapp 20 Milliarden Euro des IWF und der EU habe die wirtschaftliche Lage Rumäniens verbessert. Besonders mit Blick auf das Staatsdefizit seien aber weitere Anstrengungen nötig. Dass Rumänien 2009 das angepeilte Staatsdefizit über 7,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreicht habe und der Haushalt für 2010 das vereinbarte Defizit von 5,9 Prozent anvisiere, seien "Meilensteine".
Auch der IWF hatte jüngst angekündigt, die vergangenen Herbst eingefrorenen Kreditzahlungen an Rumänien wieder freizugeben, obwohl das Land 2009 das Ziel zur Senkung der Inflation nicht ganz erreicht hat. Die Inflation lag im vorigen Jahr bei 4,74 Prozent und damit über dem mit dem IWF vereinbarten Ziel von 3,5 Prozent. Es geht um zwei Kreditraten von insgesamt 2,3 Milliarden Euro des IWF.
Der IWF-Anteil am Notkredit-Paket beträgt 12,95 Milliarden Euro. Bekommen hat Rumänien davon bisher 6,6 Milliarden Euro. Die EU hat 5 Milliarden Euro zugesagt, davon sind 1,5 Milliarden Euro bereits geflossen. Die Tranche über 1 Milliarden Euro ist für März terminiert./dj/DP/jha

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???