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Genf (awp/sda) - In den Streik bei der Reinigungsfirma ISS Aviation des Genfer Flughafens kommt Bewegung: Der Genfer Regierungsrat François Longchamp will sich um eine Lösung bemühen und lässt die von der Firma gezahlten Gehälter überprüfen.
Die für die Überwachung des Arbeitsmarktes verantwortliche kantonale Stelle soll eruieren, ob der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Reinigungspersonal auf die ISS Aviation des Genfer Flughafens anwendbar ist.
Sei dies nicht der Fall, werde die zuständige Behörde branchenübliche Löhne festsetzen, so Longchamp. "Sofern die beiden Sozialpartner einverstanden sind, sollte die Frage im Oktober geklärt sein", sagte der Arbeitsdirektor gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Der Regierungsrat forderte zudem die Reinigungsfirma und die Gewerkschaft SSP dazu auf, sich wieder an einen Tisch zu setzten. Gespräche zwischen den beiden sind bis anhin gescheitert. Die SSP begrüsste grundsätzlich den Entscheid Longchamps.
Seit 26 Tagen sind zehn Angestellte der Reinigungsfirma im Streik. Die ISS Aviation hatte den seit 1993 geltenden GAV auf Ende Juni gekündigt und durch Einzelarbeitsverträge ersetzt. 125 der 135 Beschäftigten unterschieben die neuen Arbeitsverträge.
Laut Gewerkschaft enthielten die Verträge für die meisten ISS-Mitarbeitenden schlechtere Bedingungen - vor allem auch bei den Löhnen. Die ISS Aviation weist die Vorwürfe zurück. Niemandem werde der Lohn gekürzt, liess das Unternehmen am Dienstag verlauten.
cc

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