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GLKB formell in eine AG umgewandelt - Keine Auswirkungen für Kunden

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 12:52 publiziert

Glarus (awp) - Die Glarner Kantonalbank (GLKB) wurde am (heutigen) Dienstagmorgen in einem formellen Akt von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft umgewandelt. Die neue Rechtsform erleichtere der Bank die Beschaffung von Eigenkapital und biete mehr strategische Flexibilität, schreibt die GLKB. Für die Kunden habe der Wechsel des Rechtskleides keinerlei Auswirkungen.
Das Glarner Stimmvolk hatte an der Landsgemeinde vom 3. Mai das revidierte Kantonalbankgesetz angenommen und damit den Weg für diesen Wechsel geebnet. Die Umwandlung erfolge rückwirkend auf den 1. Januar 2010. Martin Leutenegger, der bisherige Präsident des Bankrates, wurde als neuer Verwaltungsratspräsident gewählt.
Für die Kunden ändere sich nichts, wird CEO David Becher in der Mitteilung zitiert. "Die Staatsgarantie bleibt ohne Einschränkungen erhalten und der Kanton Glarus ist derzeit weiterhin alleiniger Eigentümer der Bank." Die Geschäftsleitung bleibe bestehen und der Bankrat werde in Verwaltungsrat umbenannt.
Einzig die Generalversammlung komme als neues Organ hinzu, heisst es weiter. Diese übernehme die Wahl-, Überwachungs- und Kontrollbefugnisse, welche der Landrat bisher gegenüber der Glarner Kantonalbank innehatte.
Der Kanton Glarus ist unter den neuen Bestimmungen dazu verpflichtet, die Mehrheitsbeteiligung an der Glarner Kantonalbank zu halten. Er kann jedoch künftig Minderheitsbeteiligungen an Dritte abgeben. Eine Publikumsöffnung sei derzeit nicht vorgesehen, schreibt die Bank.
mk/cf

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