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FRANKFURT (awp international) - Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck glaubt an den Abstimmungserfolg für seine geplante 420 Millionen Euro schwere Kapitalerhöhung auf der Hauptversammlung am kommenden Donnerstag. Das Management sei sehr zuversichtlich, die erforderliche Mehrheit für die Kapitalerhöhung zu bekommen, sagte Heideldruck Finanzvorstand Dirk Kaliebe der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). "Wir gehen davon aus, dass unsere Grossaktionäre Allianz und RWE der Kapitalerhöhung zustimmen werden".
Mit dem erwarteten Bruttoerlös von 400 Millionen Euro wollen die vom Staat gestützten Heidelberger zum finanziellen Befreiungsschlag ausholen und ihre Zinskosten senken sowie die Eigenkapitalstruktur verbessern. Derzeit liegt die Finanzverschuldung des Konzerns laut Kaliebe bei 800 Millionen Euro. Der Konzern wolle alles Notwendige tun, um im Juli 2012 ohne Staatsbürgschaften dazustehen, sagte der Manager.
Auf den Roadshows in den vergangenen Wochen habe das Unternehmen positive Indikationen von den Investoren bekommen. "Auch von den Proxy Advisors, die institutionelle Investoren zum Abstimmverhalten auf Hauptversammlungen beraten, haben wir überwiegend positives Feedback erhalten." Bei der Kapitalerhöhung sind sowohl der genaue Termin, als auch der Bezugspreis noch offen. "Wir wollen den Beschluss möglichst zeitnah umsetzen, aber wir haben keine Eile", sagte Kaliebe. Der Preis soll erst kurz vor der Kapitalerhöhung festgelegt werden. Das Bezugsverhältnis liegt bei zwei neuen für eine alte Aktie.
Für den Fall, dass der Kapitalrahmen nicht die erforderliche Mehrheit finden sollte, demonstrierte Kaliebe Gelassenheit: "Wir haben auf jeden Fall einen Kreditrahmen von 1,4 Milliarden Euro bis Juni 2012, und damit haben wir genügend Zeit, eine Refinanzierung vorzunehmen."
Einer Fusion mit einem Wettbewerber erteilte Kaliebe indirekt eine Absage, nachdem Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten Manroland im vergangenen Jahr platzten. "Wir werden unseren Weg auf Stand-alone-Basis mit der Neuausrichtung auf Equipment und Service konsequent weitergehen", sagt er. Heidelberger Druck habe einen Teil der notwendigen Konsolidierung in der Druckmaschinenbranche bereits geleistet, betont er mit Verweis auf den Verkauf des Rollenoffset-Geschäfts. Allerdings sei man grundsätzlich offen für Kooperationen./stb/wiz

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