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NEW YORK (awp international) - Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers beschäftigt auch fast drei Jahre nach dem spektakulären Zusammenbruch die Gerichte. Der New Yorker Insolvenzrichter James Peck sprach dem Verwalter der Lehman-Überreste am Montag gut 2 Milliarden US-Dollar zu, damit er das Geld unter den Gläubigern aufteilen kann. Die Summe stammt von einem strittigen Konto, auf das auch die britische Barclays Bank Ansprüche erhebt.
Barclays hatte das nordamerikanische Kerngeschäft von Lehman Brothers samt der Firmenzentrale kurz nach der Insolvenz übernommen. Kurz darauf brach ein Streit darüber los, ob Barclays beim Kauf falschgespielt habe. Der Lehman-Verwalter machte ursprünglich einen Schaden von 11 Milliarden Dollar geltend, doch Richter Peck stellte im Februar klar, dass das viel zu hochgegriffen sei.
Barclays kündigte nach Angaben des "Wall Street Journal" und der Finanznachrichtenagentur Bloomberg umgehend an, das Urteil anzufechten. Der Verwalter von Lehman Brothers hatte sich auch mit weiteren Finanzkonzernen angelegt, denen er eine Mitschuld am Zusammenbruch der einst so mächtigen US-Investmentbank vorwarf. Bei dem Bankrott verloren auch etliche deutsche Kleinanleger ihr Geld und streiten bis heute vor Gerichten um eine Entschädigung./das/DP/stw

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