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Washington (awp/sda/afp/dpa/dapd) - In dem zerstörten Gebäude der Residenz von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi ist ein militärisches "Kommando- und Kontrollzentrum" der libyschen Truppen beherbergt gewesen. Das sagte ein Vertreter der internationalen Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur AFP.
Das sei auch der Grund dafür gewesen, weshalb das Gebäude in Tripolis zerstört worden sei. Das Gebäude, das rund 50 Meter von Gaddafis Zelt entfernt liegt, in dem er häufig offiziellen Besuch empfängt, war am Sonntagabend von einer Rakete getroffen worden.
Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AP wurde von Vertretern der libyschen Regierung auf das Gelände geführt. Er berichtete, die Hälfte des runden, dreigeschossigen Verwaltungsgebäudes sei eingestürzt.
Wo sich Machthaber Gaddafi während des Angriffs befand, war nicht bekannt. Auch über Tote und Verletzte gab es keine Angaben. Wer den Marschflugkörper abgeschossen hatte, blieb ebenfalls unklar. Nach US-Angaben wurde der Angriff nicht von den amerikanischen Streitkräften ausgeführt.
US-Vizeadmiral William Gortney hatte am Sonntag in Washington gesagt, dass sich die Angriffe nicht gegen Gaddafi als Person richteten. "Gaddafi steht nicht auf unserer Zielliste", sagte er im Pentagon.
Auch US-Verteidigungsminister Robert Gates sprach sich entschieden gegen einen direkten militärischen Angriff auf den libyschen Machthaber aus. Gaddafi mit einem gezielten Militärangriff auszuschalten sei "unklug", sagte Gates an Bord einer US-Maschine auf dem Weg nach Russland.
Es sei wichtig, sich an das Mandat des UNO-Sicherheitsrates zu halten, das den Schutz von Zivilisten vor Angriffen der Regierungstruppen vorsehe, sagte er. "Wenn wir anfangen, zusätzliche Ziele hinzuzufügen, wird das Probleme geben."
mk

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