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Loterie romande erzielt 2009 Gewinn von 192,6 Millionen Franken

(Keystone-SDA) Lausanne – Trotz Wirtschaftskrise hat die Loterie romande im letzten Jahr einen Rekordgewinn von 192,6 Millionen Franken erzielt. Doch die Freude der Lotterie-Verantwortlichen war gedämpft: Sie kritisierten den Bundesrat, der in ihren Augen die Casinos bevorzugt behandelt.
2009 sei ein exzellentes Jahr gewesen, sagte Generaldirektor Jean-Luc Moner-Banet an einer Medienkonferenz. Der Umsatz betrug 371 Millionen Franken, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dadurch stieg der Gewinn gegenüber 2008 um 4,1 Prozent.
Trotz des guten Ergebnisses fielen auch kritische Worte. Loterie-Präsident Jean-Pierre Beuret ärgerte sich über die in seinen Augen bevorzugte Behandlung der Casinos.
Ende März hatte der Bundesrat unter anderem entschieden, die in B-Spielbanken geltende Limite für Spielautomaten von 150 auf 250 Franken zu erhöhen und die maximale Höhe der Jackpots auf 200’000 Franken heraufzusetzen. Diese Massnahmen sind der Loterie romande ein Dorn im Auge.

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