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BERG/BAD HOMBURG (awp international) - Der Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius wird künftig mit den verschmolzenen Stammaktien im wichtigsten deutschen Börsenindex Dax vertreten sein. Fresenius darf die auf der Hauptversammlung im Mai 2010 mit grosser Mehrheit beschlossene Änderung der Rechtsform und die Umwandlung der Aktiengattungen vornehmen. Der Rechtsformwechsel der Fresenius SE in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) in Verbindung mit der Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien ist mit der an diesem Freitag erfolgten Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden, teilte Fresenius am Freitag mit.
Fresenius firmiert ab sofort als Fresenius SE & Co. KGaA. Alle Aktionäre der vormaligen Fresenius SE sind nun Stammaktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA. In einem Anfechtungsverfahren über den Formwechsel habe der Konzern am 25. Januar einen Vergleich mit Gabriele Kröner geschlossen, teilten die Anwälte von Frau Kröner am Freitag mit. Sie hatten den Beschluss der Hauptversammlung angefochten.
Mit dem Vergleich dürfen auch sämtliche stimmrechtslosen Vorzugsaktien der Fresenius SE im Verhältnis 1:1 in stimmberechtigte Stammaktien getauscht werden. Fresenius erwartet, dass das Handelsvolumen durch die Umwandlung künftig um knapp 50 Prozent zunehmen wird. Zudem werde durch die Umwandlung der Aktiengattungen auch die finanzielle Flexibilität von Fresenius verbessert. Beide Gattungen - also Stämme und Vorzüge - würden an diesem Freitag aus dem Handel genommen, sagte der Sprecher. Ab Montag, den 31. Januar, würden dann die neuen Stämme von Fresenius gehandelt.
Die Fresenius SE war bisher mit Vorzugsaktien im Dax vertreten und somit nur mit der Hälfte des Grundkapitals. An den Stammaktien hielt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung eine Beteiligung von 58 Prozent. Der Anteil der im Streubesitz befindlichen Aktien wird nach der Umwandlung rund 70 Prozent und der der Else-Kröner-Stiftung rund 30 Prozent betragen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wurde 1983 von der ehemaligen Firmenchefin gegründet. Else Kröner war die Adoptivtochter des Firmengründers Eduard Fresenius. Mit ihrem Tod 1988 vermachte sie der Stiftung ihr gesamtes Vermögen. Gabriele Kröner, ehemalige Aufsichtsrätin und Tochter des 2006 gestorbenen Firmenchefs Hans Kröner, führt seit Jahren eine medienwirksame Auseinandersetzung mit Fresenius. Bis kurz vor der Hauptversammlung 2008 war sie eine von zwei Vorständen der Else Kröner-Fresenius-Stiftung./ep/she/tw/ag

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