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Novartis zahlt in den USA 72,5 Mio USD Busse wg. falschen Angaben zu Medikament

Dieser Inhalt wurde am 05. Mai 2010 - 06:44 publiziert

New York (awp/sda/afd) - Novartis AG muss in den USA 72,5 Mio USD für die Einstellung eines vom US-Justizministerium initiierten Verfahrens bezahlen. Der Pharmakonzern soll mit falschen Angaben über die Wirkung eines Medikamentes gegen Zystische Fibrose geworben haben.
In einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Communiqué, schreibt das US-Ministerium, dass mit dem Vergleich die Klage gegen Novartis als Rechtsnachfolger von Chiron eingestellt werde. Dieses Unternehmen habe zwischen 2001 und 2006 gegenüber Gesundheitsversicherungen mit falschen Angaben über alternative Behandlungsmöglichkeiten des Medikamentes Tobi geworben.
Die US-Medikamentenbehörde (FDA) hatte das inhalierte Antibiotikum Tobi für die Behandlung der schweren Amtemwegserkrankung Zystische Fibrose zugelassen. Das US-Justizministerium warf der von Novartis übernommenen Firma Chiron vor, das Medikament auch für nicht von der FDA zugelassene Behandlungen vermarktet zu haben.
Die von Novartis bezahlte Busse wird zwischen den US-Bundesbehörden, die 43,5 Mio USD erhalten, und mehreren Bundesstaaten aufgeteilt.
rt

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