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Brüssel (awp/sda/dpa) - Angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert die EU-Kommission einen Stopp für Tiefsee-Bohrungen in der Nordsee. EU-Energiekommissar Günther Oettinger rief die Mitgliedsstaaten dazu auf, neue Bohrungen unter extremen Bedingungen vorerst nicht mehr zu genehmigen.
Das sagte Oettingers Sprecherin am Mittwoch in Brüssel. Dort trifft der Kommissar am Nachmittag Vertreter der Ölbranche. Dabei soll es um strengere Kontrollen und Sicherheitsauflagen gehen.
Der ehemalige Chef des UNO-Umweltprogramms UNEP, Klaus Töpfer, forderte in einem Interview mit der "Zeit", dass für Ölbohrungen in der Tiefsee internationale Mindeststandards gelten sollten. Eine entsprechende Konvention der Vereinten Nationen sei sinnvoll, da die Ölsuche immer weiter in die Tiefsee oder in die Arktis vorangetrieben werde.
Das Unglück im Golf von Mexiko müsse der "Weltgemeinschaft die Augen öffnen, dass die Zeiten billigen Öls vorbei und die Förderrisiken stark gestiegen sind".
Beim Ölleck im Golf von Mexiko verschob der britische Ölkonzern BP unterdessen den kritischen Belastungstest für den neu installierten Zylinder. Es gebe Komplikationen, die Testmethoden sollten überprüft werden, berichtete der US-Sender CNN.
BP hatte zunächst geplant, am Dienstag mit der bis zu 48 Stunden dauernden Testreihe anzufangen. Anders als die bisherige Konstruktion soll der 68 Tonnen schwere Zylinder das Loch anders vollständig abdichten.

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